22. 05. 2012
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TÜV Rheinland: Umfrage zu "Wohnen im Alter" zeigt hohe Bedeutung der Nahversorgung
Der Kölner Prüfkonzern TÜV Rheinland AG hat am gestrigen Donnerstag die Ergebnisse seiner aktuellen Umfrage zum Thema "Wohnen im Alter†veröffentlicht. Dabei wurde unter anderem nach den zu erwartenden Bedürfnissen im höheren Lebensalter gefragt. Eine zentrale Funktion spielt dabei die Nahversorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs. Für neun von zehn Befragten spielt dieser Punkt in der Beurteilung der Lebensqualität eine ganz zentrale Rolle. Der Lebensabend sollte dabei so lange und so unabhängig wie möglich gestaltet werden können. Dem haben auch die gewünschten Wohnformen zu folgen. Das klassische Altersheim spielt dagegen in der Planung der heute 50- bis 65-Jährigen kaum noch eine Rolle. Zwei Drittel (66 Prozent) möchten ihren Lebensabend in der derzeitigen Wohnung verbringen, ein knappes Viertel (24 Prozent interessieren sich für den Umzug in eine seniorengerechte Wohnung.
"Dabei sind mit steigendem Einkommen die Vorlieben für seniorengerechte Wohnangebote deutlich stärker ausgeprägt", fasst Pascal Klein, Experte für Bau und Immobilien bei TÜV Rheinland die Ergebnisse zusammen. Eine herausragende Bedeutung hat in den Planungen der Befragten die Nahversorgung: Für 40 Prozent ist die gute Erreichbarkeit von Ärzten, Geschäften und kulturellen Angeboten wichtig, für weitere 50 Prozent sogar sehr wichtig. "Der Wunsch nach einer aktiven Gestaltung des Lebensabends beeinflusst immer mehr auch die Anforderungen an die eigene Wohnung", so Klein weiter.
Der TÜV Rheinland führte die repräsentative Studie selbst durch. 1000 zufällig ausgesuchte Teilnehmer im Alter zwischen 50 und 65 Jahren wurden nach ihren Wünschen für das Wohnen im Alter gefragt. Abfragekriterien waren unter anderem Komfort, Sicherheit und Nachhaltigkeit.

























