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22. 05. 2012
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Umfrage: Zwei Drittel der Deutschen befürchten hohe Kosten im Alter


01.07.2011 01:56 von:

Schlagwörter: Köln,Marktforschung,Yougovpsychonomics,2011,Juli,Marktstudie,Vorsorge,DEVk,Versi

Das Kölner Marktforschungsunternehmen Yougovpsychonimics hat in einer repräsentativen Umfrage nach dem Vorsorgeverhalten der Deutschen gefragt. Zwei Drittel befürchten hohe Kosten einer möglichen Pflegebedürftigkeit. Nicht nur die eigene körperliche Gesundheit steht dabei im Fokus der Betrachtung. Die meisten Pflegebedürftigen werden in Deutschland immer noch von den eigenen Angehörigen betreut. Unter den 30- bis 39-jährigen teilen sogar 74 Prozent die Befürchtung anfallender Pflegekosten. Das ergab eine bundesweite Trendumfrage zum Thema Vorsorge im Auftrag der DEVK Versicherungen. Im Frühjahr haben die Kölner Marktforscher rund 1000 Bundesbürger über 18 Jahre befragt.

Der zunehmende medizinischen Fortschritt hat auch in Deutschland den eigentlich positiven Effekt, dass wir immer älter werden. Doch das zunehmende Lebensalter hat auch Schattenseiten. So wird die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland bis zum Jahr 2020 auf etwa drei Millionen ansteigen. Lediglich 18 Prozent der Befragten gaben an, bereits eine private Pflegeversicherung abgeschlossen zu haben. Unter den 18- bis 29-jährigen sind es sogar nur neun Prozent. Immer mehr Menschen sind jedoch bereits pflegebedürftig, bevor sie das Rentenalter erreicht haben. Dann kann die Pflegebedürftigkeit schnell in eine finanzielle Hilfsbedürftigkeit münden. Die demografische Entwicklung lässt erwarten, dass die anfallenden Pflegekosten immer seltener und in immer geringerem Maße durch die gesetzliche Pflegeversicherung abgedeckt werden kann, wie der Auftraggeber der Studie, die Kölner Versicherung DEVK ergänzte.

Nicht selten kostet der Eigenanteil an der Pflege rund 1500 Euro pro Monat. Wenn das eigene Vermögen aufgebraucht ist, müssen zumeist Ehepartner und auch Kinder auf ihre Unterhaltsfähigkeit überprüft werden. Das geht bis zum notgedrungenen Verkauf der eigenen Wohnung, wie die Versicherer warnen. Eine Lösung könnte in der eigenen finanziellen Vorsorge liegen, so der Rat der DEVK-Experten. Die dazu entwickelten Versicherungsprodukte übernehmen mit hohen Einmalzahlungen und sofortiger Beitragsfreistellung im Pflegefall einen Teil des finanziellen Risikos, versprechen die Auftraggeber. Bei der Pflege selbst arbeitet die DEVK mit dem Malteser-Hilfsdienst zusammen, hieß es dazu abschließend.







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