22. 05. 2012
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Universität untersucht Sicherheitsgefühl in Köln
In 40 von 365 Stadtbereichen werden jeweils rund 120 Einwohner
angeschrieben, um über Themen wie Wohnungsumgebung, Mediennutzung und
ihr persönliches Sicherheitsempfinden Antwort zu geben. Der Fragebogen
selbst wurde in enger Abstimmung mit dem nordrhein-westfälischen
Landeskriminalamt (LKA) entwickelt, hieß es dazu weiter. Dabei spielt
vor allem die Beurteilung der persönlichen Lebensqualität eine wichtige
Rolle, wie der Leiter des federführenden Universitätsinstituts Prof.
Dr. Michael Walter erläuterte.
Ziel ist es, dass ausgehend von den Ergebnissen ein Maßnahmenkatalog
entwickelt werden soll, der das Sicherheitsempfinden und damit auch die
Lebensqualität steigern helfen soll. Bereits im Vorfeld der
Untersuchung haben sich seit einem halben Jahr Studierende
verschiedener Fachrichtungen mit diesem Thema beschäftigt. Die
Verantwortlichen hoffen auf eine rege Teilnahme, da aussagekräftige
Ergebnisse nur dann erzielt werden, wenn möglichst viele
angeschriebenen Bürger einen Fragebogen ausfüllen. Der Fragebogen kann
in dem beiliegenden und vorfrankierten Rückumschlag an die Universität
zurückgesendet werden. Diese Befragungsmethode stellt die Anonymität
der Antworten sicher. Für die Projektarbeit investieren die
Studierenden einen Teil ihrer Freizeit - schließlich geht es um die
Verbesserung der Lebensqualität in ihrer Stadt. „Nur durch ihre
tatkräftige Mithilfe durch das Ausfüllen des Fragebogens kann diese
Studie ein Erfolg werden“, so der Appell von Projektleiter Walter.
Weitere Informationen zum Institut für Kriminologie an der Universität
zu Köln finden Sie im Internet unter:
www.kriminologie.uni-koeln.de.

























