22. 05. 2012
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5000 Euro und Preis für „Vorlesebus“
Der Sozialdienst Katholischer Frauen SkF hat am heutigen Dienstagabend in einer feierlichen Veranstaltung im Sancta Klara Keller am Römerturm den Förderpreis des Düsseldorfer Bankhauses HSBC Trinkaus erhalten. Heinz-Jürgen Lievenbrück, Leiter der Kölner Niederlassung, überreichte dabei die Urkunde und ein weiteres Sachgeschenk an Angelika Berzdorf-Lenders, die Vorstandsvorsitzende des SkF e.V.. Der gemeinnützige Verein hatte zuvor die Auslober des Wettbewerbs mit ihrem Konzept für einen „SkF-Vorlesebus“ überzeugen können. Die heutige Preisverleihung war dabei in die traditionelle Jahresauftaktveranstaltung der Kölner Niederlassung im Keller des Hauses der Thyssen-Stiftung eingebunden. Rund 120 geladene Gäste hatten im Vorfeld ihr Erscheinen zugesagt und so das Kellergewölbe nahe des Römerturms gut gefüllt
Sprachkompetenz fördern, wo sie besonder notwendig ist
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bankhauses selbst hatten aus den vorgestellten Projekten und Konzepten den Sieger per einfacher Stimmabgabe bestimmt. Das gewürdigte Angebot eines mobilen Vorlese-Services für Kinder und Kleinkinder aus Familien mit besonderem Förderbedarf existiert bereits seit dem Jahe 2008. Die Vorleserinnen und Vorleser selbst agieren dabei ehrenamtlich. Die bekannte Kabarettistin Cordula Stratmann fungiert als Schirmherrin der dahinter stehenden SkF-Kinderbibliothek. Neben den Kindern sollen auch die Eltern auf die Bedeutung eines gründlichen Spracherwerbs in mündlicher und schriftlicher Form fokussiert werden, hieß es dazu weiter.
Das Geld kann der gemeinnützige Verein gut gebrauchen. So sind die Vorleser zwar ehrenamtlich unterwegs, aber Koordination und vor allem neue Bücher sowie der damit verbundene Aufwand müssen durch den Verein getragen werden. „Um das Angebot aufrecht zu erhalten, sind wir auf finanzielle Unterstützung angewiesen“, betonte Berzdorf-Lenders. „Bildung ist der Schlüssel für die Entwicklunh der eigenen Persönlichkeit und für eine erfolgreiche Zukunft unserer Gesellschaft“, ergänzte Lievenbrück.


























