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22. 05. 2012
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Auch Bonner Forscher erhalten KfW-Förderpreis


26.06.2011 16:09 von:

Schlagwörter: Köln,Kreditanstalt für Wiederaufbau,KfW,2011,Juni,Förderpreis,Praxis,Entwicklung

Am vergangenen Freitagabend sind in Berlin der die diesjährigen Förderpreise für praxisrelevante Entwicklungsforschung vergeben worden. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau zeichnete dabei drei Forscherteam aus Deutschland aus, wie das bundeseigene Kreditinstitut bekannt gab. Neben zwei Exzellenzpreisen gab es auch drei Nachwuchspreise für Jungforscher. Die Universität Göttingen räumt dabei gleich zwei Mal ab. Damit wurden insgesamt fünf Forschungsarbeiten öffentlich gewürdigt. Die beiden Exzellenpreise gingen nach Göttingen und Zürich, die drei Nachwuchspreise sicherten sich Forscher aus Göttingen, Freiburg und - als einziger NRW-Vertreter – auch Bonn. Der Preis wurde in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal vergeben.

"Praxisnahe Entwicklungsforschung liefert uns wertvolle Erkenntnisse für unsere Fördertätigkeit. Als Entwicklungsbank stellen wir uns den vielfältigen Herausforderungen und übernehmen Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung, von der Industrie- und Entwicklungsländer profitieren", erklärte der Vorstandsvorsitzende der KfW Bankengruppe, Dr. Ulrich Schröder in seinem Redebeitrag. "Mit der Auslobung des Preises sollen vor allem junge Wissenschaftler ermuntert werden, sich mit wissenschaftlicher Exzellenz an die Beantwortung solcher Fragen zu wagen, die einen Beitrag zur Überwindung der globalen Armut leisten können", ergänzte Professor Stephan Klasen, Vorsitzender des Preisvergabekomitees.

Während der Exzellenzpreis mit einem Preisgeld von 5000 Euro verbunden ist, erhielten die Nachwuchsforscher insgesamt 9500 Euro an Preisgeldern. Sie gingen an Krisztina Kis-Katos von der Universität Freiburg), James Rao von der Universität Göttingen, ILRI sowie an Patrick Sakdapolrak, der an der Universität Bonn tätig ist . Kis Katos untersucht in ihrer Arbeit die Auswirkungen von Handelsliberalisierung auf Kinderarbeit. Sakdapolrak beschäftigt sich mit der (mangelnden) Akzeptanz kostenloser Gesundheitsdienstleistungen unter Slum-Bewohnern in Indien und Rao analysiert wie Kleinbauern in Kenia von der lokalen Ausbreitung von Supermarktketten profitieren können, meldete die KfW abschließend.

Weitere Informationen zum Förderpreis finden sie auch im Internet unter: www.kfw-entwicklungsbank.de.







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