22. 05. 2012
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Beste der Kölner Kinderuni fahren nach Karlsruhe
Die besten Nachwuchsforscherinnen und forscher der Kölner Kinderuni dürfen sich auf eine Forschungsreise freuen. Am 12. und 13. Oktober dieses Jahres nimmt ein Kölner Team an einem Kongress in Karlsruhe teil. Im Rahmen des Wissenschaftsjahrs Gesundheitsforschung ist die entsendung eines Kölner Team ein Erfolg und eine Bestätigung für das Konzept der Kölner Kinderuni, die auch in diesem Jahr wieder in acht Kölner Hochschulen stattfand. Der Kölner Beitrag ist dabei ein Buch zum Thema Krebs im Rahmen des bundesweiten Kreativwettbewerbs "Mitgefühlt!", der wiederum Bestandteil des Wissenschaftsjahres Gesundheitsforschung ist. Das Kölner Kinderuni-Team konnte sich dabei im direkten Vergleich gegen rund 200 andere Teams durchsetzen und nach Baden-Württemberg eingeladen. Dort findet in der zweiten Oktoberwoche der Jugendgesundheitskongress "AHA-Labor" statt, wie die Verantwortlichen der Kölner Universität in dieser Woche bekannt gab.
Die dahinter stehende Idee des Wettbewerbs war ein besseres Verständnis schwerer Krankheiten zu erzeugen. Die Arbeiten an dem Buch haben bereits im Herbst vergangenen Jahres. Darin erzählen sie die Geschichte eines krebskranken Jungen und seiner fünf Freunde, zugleich werden zahlreiche biologisch-medizinische Fachinformationen vermittelt. Das Buchprojekt entstand im Anschluss an einen Workshop der KölnerKinderUniversität, der von den Onkologen Prof. Dr. Michael Hallek und der Biologin Dr. Marian Barsoum geleitet wurde. nun ist es ein Gemeinschaftsprojekt, dass in enger Abstimmung zwischen Universität und den Kindern weitergeführt werden soll. Dabei werden die Nachwuchsforscher sogar mit Fördergeldern des Bundes bedacht, sie erhalten eine Projektförderung im Rahmen des Sonderforschungsbereichs SFB 832 "Molekulare Basis und Modulation der zellulären Interaktionen im Tumormikromilieu". Hier arbeiten Kölner Forscher der Kölner Uniklinik, der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und des Max-Planck-Instituts (MPI) für neurologische Forschung gemeinsam an den Grundlagen molekularer Veränderungen in der Architektur, Differenzierung und Beweglichkeit von Tumorzellen, hieß es dazu abschließend.
Weitere Informationen zum Wissenschaftsjahr 2011 finden sie auch im Internet unter: www.staedte-im-wissenschaftsjahr.de.


























