22. 05. 2012
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CIVIS Online Medienpreis: Nominierte kommen alle aus Wien
Die drei Nominierten Internetangebote, die in diesem Jahr den renommierten Kölner Medienpreis CIVIS Online gewinnen können, stammen allesamt aus der österreichischen Landeshauptstadt. Das teilte die Organisatoren des vom Westdeutschen Rundfunk WDR initiierten Wettbewerbs am vergangenen Mittwoch in einer Ankündigung mit. Die Nominierungen bedeuten einen "überragenden Erfolg der österreichischen Online-Angebote", hieß es dazu weiter. Für Sonia Mikich (ARD/Monitor), Vorsitzende der Preisjury, zeige das "die Strahlkraft von Wien. Die Stadt ist innovativ für junge Onliner mit und ohne Migrationshintergrund". 80 Internetauftritte aus der Europäischen Union und der Schweiz haben sich am diesjährigen Wettbewerb beteiligt. Die nominierten Internetseiten sind die transkulturelle Onlineplattplattform der Biber Verlagsgesellschaft, das Webangebot der Tageszeitung Der Standard sowie das Netzwerk der Gesellschaft zur Vernetzung von Kulturmedien eurozine.com.
Themenschwerpunkte sind – wie der Name des Preises bereits ausdrückt, innovative journalistische Internetangebote zum Thema Integration und kulturelle Vielfalt. Die Internetbeiträge mussten webgerecht grafisch und multimedial aufbereitet sein. Alle gestalterischen Formen waren zulässig. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert. Am Donnerstag kommender Woche (14. April 2011) wird die Preisverleihung im Europäischen Haus in der Bundeshauptstadt Berlin stattfinden. Beginn der Veranstaltung ist um 17 Uhr. Zur Eröffnung der Veranstaltung wird unter anderem auch die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Prof. Dr. Maria Böhmer, der Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Rainer Wieland, der auch die Laudatio halten und den Preis überreichen wird sowie der Medienexperte Prof. Dr. Jo Groebel.
Der Medienpreis CIVIS zeichnet Programmleistungen im Radio, Fernsehen und seit 2010 auch im Internet aus, die das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlichster nationaler, ethnischer, religiöser oder kultureller Herkunft fördern. Der CIVIS Medienpreis wird von der Arbeitsgemeinschaft der Landesrundfunkanstalten in Deutschland (ARD), vertreten durch den Westdeutschen Rundfunk, gemeinsam mit der Freudenberg Stiftung ausgeschrieben. Der Österreichische Rundfunk, die Schweizerische SRG SSR, RTV Slovenia, der ARD/ZDF Ereignis- und Dokumentationskanal PHOENIX, der deutsch-französische Kulturkanal ARTE, die Deutsche Welle, 3sat, das Deutschlandradio und die Europäische Rundfunkunion sind Kooperationspartner. Unterstützt wird der Wettbewerb ferner durch den Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV), das Europäische Parlament, die Beauftragte der deutschen Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, die EU-Agentur für Grundrechte (FRA), die WDR mediagroup, die Bavaria Film sowie die Bavaria Fernsehproduktion.
Weitere Information zum Medienpreis finden sie auch im Internet unter: www.civismedia.eu.


























