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22. 05. 2012
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DAAD-Preis für hervorragend Leistungen geht an Mly Salah Azzouzi


18.06.2010 11:44 von:

Schlagwörter: Köln,Fachhochschule,Azzouzi,DAAD-Preis,2010,Preisverleihung,Ausland

In dieser Woche wurde wieder der mit 1000 Euro dotierte DAAD-Preis verliehen. Der in Marrakesh geborene Mly Sala Azzouzi, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Fachhochschule Köln, ist in diesem Jahr der glückliche Gewinner der Auszeichnung. Neben den fachlichen Leistungen während des Studiums achten die Organisatoren dieses Preises auch auf das gesellschaftliche Engagement, dass die Aspirantinnen und Aspiranten während ihrer Studienzeit an den Tag gelegt haben. Insgesamt werden also in allen Belangen hervorragende Leistungen prämiert, wie die Organisatoren betonten. Azzouzi ist seit dem Jahr 2005 an der Kölner FH eingeschrieben. Nach seinem Start im Studienkolleg hatte der Akademiker zunächst technische Informatik als Bachelor-Studiengang mit der Endnote 1,2 hinter sich gebracht. Thema seiner Abschlussarbeit war die "Implementierung der Kommunikationssoftware für einen RFID Reader nach ISO 18000-6". Sein damaliges Schulzeugnis machte diese Zusatzrunde notwendig. Die schaffte er mit viel Fließ und Engagement aber ebenso souverän wie zügig.

Inzwischen arbeitet der junge Mann als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule und lässt seinem Bachelor nun ein Master-Studium folgen. Als Angestellter der Fachhochschule arbeitet Azzouzi derzeit am Forschungsprojekt FRLoc in der Fakultät Informations-, Medien- und Elektrotechnik unter Leitung von Prof. Dr. Uwe Dettmar mit. Seine Wahl für das Masterstudium fiel auf den Studiengang "Kommunikationssysteme und Netze", ein gemeinsames Angebot der Kölner FH und der Fachhochschule Rhein-Sieg. Sein eigener Institutsleiter hatte den Mitarbeiter "vorbehaltlos und nachdrücklich" für den Preis vorgeschlagen, wie die Kölner FH in einer Presseerklärung betonte. "Seine bisherigen Leistungen deuten bereits wieder auf exzellente Ergebnisse hin und wir können Herrn Azzouzi nur bestärken, seinem Wunsch, die akademische Laufbahn mit einer Promotion zu krönen, nachzugehen", betonte die Vizepräsidentin der FH, Prof. Sylvia Heuchemer, bei der Preisverleihung.

Neben den studentischen Leistungen machte der Preisträger aber auch sonst eine vorbildliche Figur. So war er selbst zu Beginn seiner Studienzeit von der Hilfe seiner Kommilitoninnen und Kommilitonen abhängig. Diese Hilfe gab Azzouzi noch während seines Studiums weiter. Noch heute ist er für viele ausländische Studierende Ansprechpartner und damit Hilfe in wichtigen Fragen. Für die Hochschule ist der diesjährige DAAD-Preis zugleich auch eine Bestätigung der eigenen Prep Classes, mit der junge Studierende aus dem Ausland an die deutsche Sprache und die Besonderheiten des Studiensystems herangeführt werden sollen. "Ich bin überzeugt, dass wir als Hochschule mit unserem Nachfolgeprogramm den richtigen Weg eingeschlagen haben, um auch weiterhin leistungsfähige motivierte ausländische Studierende ohne direkte Hochschulzugangsberechtigung für ein Studium an unserer Hochschule zu gewinnen", erklärte Heuchemer. Preis und Preisgeld wurden in einer Feierstunde im Café Himmelsblick überreicht.







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