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22. 05. 2012
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Dienstleiterin des LVR feiert 25-Jähriges


22.10.2009 19:53 von:

Schlagwörter: Köln,Ida Nottelmann,Dienstjubiläum,LVR,Ehrung,Heilpädagogik

Seti 1984 arbeitet Ida Nottelmann im öffentlichen Dienst. Am gestrigen Mittwoch beging die derzeitige Leiterin des LVR-HPH-Netzes, Ida Nottelmann, ihr 25-jährige Dienstjubiläum. Seit 1992 arbeitete Nottelmann beim Landschaftsverband, nachdem sie die ersten acht Jahre in verschiedenen Krankenhäusern gearbeitet hat. Mit dem Wechsel zum Landschaftsverband übernahm sie auch die Leitung des Heilpädagogischen Zentrums Düsseldorf. Nottelmann gehörte damit zu den Protagonisten der Veränderungen in der Behindertenhilfe. "Ich danke Ihnen für 25 Jahre erfolgreiche Tätigkeit - 17 Jahre davon beim LVR - für die Weiterentwicklung der Behindertenhilfe", so LVR-Gesundheitsdezernentin Ulrike Lubek in ihrer Festrede. "Sie haben diese Weiterentwicklung mit geprägt, mit dazu beigetragen, dass der LVR als Träger von Einrichtungen der Behindertenhilfe bundesweit eine Vorbildrolle einnimmt", lobte Lubek die Jubilarin.

Nottelmann setzt sich auch heute für die Verbesserung der Alltagsgestaltung und der Lebensverhältnisse von Menschen mit geistiger Behinderung ein. Individuelle Hilfepläne und die Implementierung therapeutischer Verfahren in die Förderung waren erste Schritte zur Veränderung auf dem Weg zum Aufbau eines rheinlandweiten HPH-Netzes. Sie entwickelte Konzepte zur Enthospitalisierung und Rehabilitation von langzeituntergebrachten Patienten. Dazu gehörten die Planung von Außenwohngruppen und eines differenzierten Beschäftigungsangebotes, der Aufbau von Angehörigenarbeit und die Zusammenarbeit mit den sonstigen Trägern der Behindertenhilfe in der Region. Im Rheinland steht Nottelmann auch für die Dezentralisierung der Wohnangebote für Menschen mit geistiger Behinderung, so die lobenden Worte der LVR-Verantwortlichen zum runden Jubiläum.

Das HPH-Netz besteht eigentlich aus drei Hilfsnetzen innerhalb des Einzugsgebietes. Sie sollen die Inklusion von Menschen mit geistiger Behinderung sicherstellen. Die Hilfsnetze stellen dabei Wohn- und Fördermöglichkeiten für Betroffene in 55 Städten und Gemeinden im LVR-Gebiet sicher. Ziel ist es, die betroffenen Menschen in individuellen Wohnformen unterzubringen. Personal soll den Menschen so ein möglichst eigenverantwortliches Leben ermöglichen.







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