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22. 05. 2012
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Drei Kölner mit Auszeichnungen bedacht


23.08.2010 06:59 von:

Schlagwörter: Köln,Rathaus,Verdienstmedaille,verdienstorden,Bürger,Bundesrepublik,Oberbürgerme

Oberbürgermeister Jürgen Roters hat am vergangenen Freitag drei Kölner Bürgerinnen und Bürgern eine hohe Auszeichnung überreicht. Peter Josef Kilz, Monika Möller und Gustav Werner Reuter erhielten mit der Verdienstmedaille und dem Verdienstorden der Bundesrepublik die Anerkennung für ihre jahrzehntelange gemeinnützige Arbeit. Roters überreichte dabei zwei Verdienstmedaillen an Möller und Reuter sowie einen Verdienstorden an Kilz. Regelmäßig werden im Rathaus verdiente Bürgerinnen und Bürger für ihre ehrenamtliche Arbeit ausgezeichnet. Die Verleihung dieser Auszeichnungen erfolgt in der Regel auf Vorschlag. Auch vom Kölner Stadtoberhaupt gab es lobende Worte. "Menschen wie sie sind es, die Köln ein Gesicht geben: Menschen mit Gestaltungskraft und Kreativität", so der SPD-Politiker gleich zu Beginn seiner Rede.

Mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik wurde dabei Peter Josef Kilz gewürdigt. Der Kölner ist bereits seit knapp vier Jahrzehnten in verschiedenen Tätigkeiten für den Schwimmsport aktiv. Selbst aktiver Wasserballer beim Schwimmverein Blau-Weiß Köln wechselte er im Jahr 1972 zu Poseidon Köln, wo er zunächst das Amt des Wasserballwartes übernahm. Nach der Fusion beider Vereine stieg die erste Mannschaft der Herren sogar in die Bundesliga auf und errang im Jahr 1982 sogar die deutsche Meisterschaft. Auch überregional war Kilz aktiv. Bereits 1974 übernahm Kilz die Aufgaben des Jugendsachbearbeiters im Westdeutschen Schwimmverband. 1991 wurde er schließlich auch hier Wasserballwart und in dieser Funktion Ansprechpartner für die Vereine in Nordrhein-Westfalen. Einer der Höhepunkte fand im Jahr 2001 in Hagen-Hohenlimburg mit der Jugendeuropameisterschaft statt. Nicht zuletzt dank des Engagements von Kilz wurde diese Veranstaltung zu einem vollen Erfolg. Seit 2003 ist der Sportfunktionär zudem Mitglied der Regelkommission für Wasserball im Deutschen Schwimmverband. Dafür erhielt er bereits mehrere Auszeichnungen seines Verbandes.

Monika Müller, SPD-Mitglied seit dem Jahr 1990, ist seit inzwischen 16 Jahren Mitglied im Kölner Stadtrat. Neben dieser ehrenamtlichen Tätigkeit engagiert sich die Kommunalpolitikerin im SPD-Ortsverein Eil, Finkenberg, Gremberghoven als stellvertretende Vorsitzende. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer ehrenamtlichen Arbeit liegt in der Förderung von Städtepartnerschaften. 1995 gehörte sie zu den Gründungsmitgliedern des Fördervereins Köln-Tel Aviv-Yafo. Seither hat sie maßgeblich zur Verbesserung und zum Ausbau der beiderseitigen Beziehungen beigetragen. Als Vorsitzende des Vereins verzichtete sie sogar häufig auf die Erstattung ihrer eigenen Kosten, wie Roters betonte. Dafür gab es die Verdienstmedaille der Bundesrepublik. Die gleiche Auszeichnung erhielt am vergangenen Freitag auch Gustav Adolf Reuter. Sein Schwerpunkt ehrenamtlicher Tätigkeit liegt im sozialen Bereich, genauer in der Förderung von Integration. Vor 23 Jahren gründete er das Sommertheater Pusteblume für Menschen mit und ohne Behinderungen. Ziel ist die musisch-kreative Förderung dieser Menschen. Zwischen 1992 und 1994 wurde diese Einrichtung sogar Modellprojekt der Bund-Länder-Kommission. Nach 1994 wurde der Pädagoge vom Dienst freigestellt, um sich nun auch hauptberuflich der Förderung integrativer Arbeit zu widmen. Dank seines unermüdlichen Engagements sammelte der Förderverein inzwischen rund 150.000 Euro. Auch hier ist Reuter einer der treibenden Kräfte, wie Roters betonte. Derzeit nehmen pro Woche rund 600 Interessierte an den verschiedenen Kurs- und Weiterbildungsangeboten teil. Obwohl inzwischen pensioniert, ließ Reuter in seinem Tun nicht nach. Unter anderem beteiligte er sich zwischen 2005 und 2009 an der Organisation des landesweit größten Begegnungsfestes in Xanten. Pro Jahr besuchen rund 20.000 Menschen dieses Fest, hieß es dazu abschließend. "Sie können stolz sein auf das, was sie geleistet haben. Und ich sage: Unsere Stadt ist stolz auf sie. Unser Land ist stolz auf sie", so der abschließende Kommentar des Ersten Bürgers der Stadt.







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