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22. 05. 2012
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Ernst-Schneider-Preise 2011 vergeben


27.10.2011 21:56 von:

Schlagwörter: Köln,Ernst-Schneider-Preis,2011,Oktober,Wirtschaftsjournalismus,Preisverleihung

Am gestrigen Mittwoch wurden in der Kölner Vulkanhalle die Gewinner des diesjährigen Ernst-Schneider-Preises öffentlich gewürdigt. Gewinner bei den Bewegtbildmedien sind vor allem die öffentlich-rechtlichen Rundfunksender. Der Onlinepreis geht an die Redaktion von Spiegel Online, die Preise für Printbeiträge wurden an Autoren aus dem Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag, der Welt am Sonntag, der Wochenzeitung Die Zeit sowie der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.) vergeben. Hauptzielrichtung des renommierten Preises für Wirtschaftsjournalismus ist es, komplexe Wirtschaftsthemen einfach und doch fundiert aufzubereiten. „Ökonomische Entscheidungen müssen den Menschen besser erklärt werden. Sie bestimmen die Zukunft der Gesellschaft mit“, erklärte IHK-Präsident Paul Bauwens-Adenauer in seiner Begrüßungsrede. Knapp 700 Gäste, darunter viele Journalisten mit Leitungsfunktionen, verfolgten dabei, wer die mit insgesamt 60.000 Euro dotierten Preise in den einzelnen Kategorien überreicht bekommen.

Den Hauptpreis für Zeitungsjournalismus erhielt der Autor Tomma Schröder vom Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag für seine Beitragsserie „Die Nordsee“. Dafür gab es 7500 Euro. Florian Hassels Analyse der Griechenlandkrise in mehreren Teilen war den Juroren den mit gleicher Summe dotierten Preis für Wirtschaftsberichterstattung in überregionalen Printmedien. Im Hörfunk erhielt die WDR-Wirtschaftssendung „Bankraub: Der Fall Hypo Real Estate“ den mit 7500 Euro dotierten Hauptpreis. Den ebenfalls mit 7500 Euro dotierten Hauptpreis in der Kategorie „Technik“ teilten sich Hörfunk und Fernsehen zu gleichen Teilen. Hörfunk-Autor Thomas Reintjes berichtete in seinem DLF-Beitrag über das „Handy der Zukunft“, Fernsehautorin Anne Hoffmann untersuchte in ihrem bei DW-TV ausgestrahlten Beitrag die Zukunft der Golf-Staaten. Einen weiteren mit 7500 Euro dotierten Hauptpreis sicherte sich ZDF-Autor Thadeus Parade mit seinem Porträt eines Rheinländers, der sein Glück in Indien suchte und fand.

Jeweils 5000 Euro gingen an Josef Streule und Sabina Wolf für ihren Fernseh-Kurzbeitrag zu Kreditausfallversicherungen, ausgestrahlt im Bayerischen Rundfunk (BR), Nicolai Kwasniewski / Jörg Pfuhl / Benjamin Großkopff / Kathrin Schmid für ihren Hörfunk-Kurzbeitrag zum zweiten Konjunkturpaket sowie die Onlineredaktion von Spiegel Online, genauer die Autoren Stefan Schultz, Alexander Trempler und Roman Höfner mit ihrer Serie „Zocken für Anfänger“. Einziger Gewinner bei Rundfunkmedien außerhalb des öffentlich-rechtlichen Sektors war die Sendung „Rachs Restaurantschule“ mit dem gleichnamigen Starkoch in der Hauptrolle. Auch dafür gab es 5000 Euro. Zuletzt ging der Nachwuchspreis im Wert von 2500 Euro an die beiden Autorinnen Kerstin Bund (Die Zeit) und Carola Sonnet (FAS).

Bei der diesjährigen Preisverleihung gab es zudem zwei Neuerungen. Zum einen war die Kunsthochschule für Medien (KHS) mit zwei Kunstprojekten in der Vulkanhalle vertreten, eine Collage und eine Lichtinstallation. Zum zweiten wurde das Event erstmals via Live-Stream auf der Internetseite der Kölner IHK übertragen. Diese neue direkte Videoverbindung wurde zudem in die Internetseiten von sieben anderen IHKs, des DIHK und der Seite des Trägervereins eingebunden. Produziert wurde der Live-Stream vom Kölner Startup Very.tv.







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