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22. 05. 2012
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FH Köln und Wallraf gewinnen Keck-Award in Istanbul


27.09.2010 10:22 von:

Schlagwörter: Köln,Wallraf,Fachhochschule,Keck-Award,2010,Istanbul,Auszeichnung,Restauratoren,

Istanbul ist immer eine Reise wert. Das galt in der vergangenen Woche auch für die Verantwortlichen zweier Kölner Institutionen. Die Kölner Fachhochschule und das Wallraf-Richartz-Museum haben in Istanbul den renommierten Keck-Award, eine Art "Oscar" der Restauratorenbranche gewinnen können. Am Freitagabend empfingen Iris Schaefer, Leiterin der Restaurierungsabteilung im Wallraf, und Prof. Hans Portsteffen vom Institut für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft der FH Köln, den Preis entgegen. Den "Oscar" der Restaurierungsszene erhalten Museum und Hochschule für das Forschungsprojekt "Maltechnik des Impressionismus und Postimpressionismus". Die Ergebnisse des Projektes präsentierte das Wallraf in der einmaligen Ausstellung "Impressionismus – Wie das Licht auf die Leinwand kam". Die Schau begeisterte in Köln, Florenz und Wien rund 600.000 Besucher. Eine attraktive Online-Publikation fasst die Ergebnisse weltweit zugänglich zusammen.

"Der Preis ist eine phantastische Bestätigung für die Aktualität unserer gemeinsamen Forschungsarbeiten und unsere Internetpublikation, die die Forschungsergebnisse in einer Breite und Tiefe für jedermann zugänglich macht, wie es sie noch nie gab", betonte Portsteffen. Das International Institute for Conservation of Historic and Artistic Works (Internationales Institut für Konservierung von Kunst- und Kulturgut), kurz IIC, verleiht den Keck-Award seit 1994 im Zweijahresrhythmus. Mit dem Preis würdigt das IIC Personen oder Einrichtungen, die sich in besonderem Maße um die öffentliche Wahrnehmung es Restaurierungswesens verdient gemacht haben. Die Ehrung geht in diesem Jahr zum ersten Mal an deutsche Institutionen. Der Keck-Award wurde nach dem amerikanischen Ehepaar Sheldon and Caroline Keck benannt, die weltweit als Pioniere der modernen Restaurierungswissenschaft gelten. "Ich bin sehr stolz diesen Preis stellvertretend für mein Team und unser Museum entgegen nehmen zu dürfen und es freut mich, dass unsere Arbeit das IIC begeistert hat", so Schaefer.

Eine Zusammenfassung des Projekts finden Sie auch im Internet unter: www.museenkoeln.de.







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