23. 05. 2012
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Gewinner des Ernst-Schneider-Preises 2010 stehen fest
Die besten Beiträge in Print-, Hörfunk- und Fernsehmedien aus dem Bereich der Wirtschaftsberichterstattung erhalten auch in diesem Jahr wieder den Ernst-Schneider-Preis 2010. Am heutigen Mittwoch gaben die Organisatoren die diesjährigen Preisträger bekannt. Damit verbunden sind Preisgelder in einer Gesamthöhe von 60.000 Euro. In einigen Kategorien gab es zudem mehrere Sieger, so auch in der Kategorie "regionale Printmedien". Klaus Köster (Stuttgarter Nachrichten) und Olaf Preuß vom Hamburger Abendblatt teilen sich hier das Preisgeld in Höhe von 7500 Euro. Während Köster in seinem Beitrag "Der tragische Held von Zuffenhausen" dem Milliardengeschäft der geplanten Übernahme von VW durch Porsche auf die Spur kommt, behandelt Preuß in seiner Artikelserie "Schiffbau: Der Krisenreport" den Strukturwandel der für Hamburg prägenden Branche. Die Spiegel-Redakteure Markus Dettmer, Dirk Kurbjuweit und Christian Reiermann holten den Ernst-Schneider-Preis in der Kategorie "Überregionale Printmedien" und damit das Preisgeld in Höhe von 7500 Euro. Sie recherchierten in ihrem Beitrag "Zocken im Morgengrauen" die Hintergründe des Zusammenbruchs der Hypo Real Estate AG. Auch in dieser Kategorien waren drei Beiträge nominiert. 5000 Euro erhielt Jan Grossarth von der Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.). Seine Beiträge überzeugten die Jury, ihm den Förderpreis für Nachwuchsjournalisten zu überreichen.
Im Hörfunkbereich wurden Preise in zwei Kategorien vergeben. Jürgen Webermann und Peter Hornung erhalten 5000 Euro für ihren Beitrag "Das Omega-Protokoll – Wie die HSH die Bankenaufsicht gelinkt hat" den Preis für den besten Hörfunk-Kurzbeitrag. In der Kategorie "Große Wirtschaftssendung" errang Frank Wörner mit seinem Beitrag "Pleitegeier – Das Geschäft mit der Insolvenz". Dafür gab es ein Preisgeld in Höhe von 7500 Euro. In der Kategorie "Wirtschaft in der Unterhaltung oder eine hersausragende Sendung anderer Art". Das WDR-Autorenteam "Spaß 5" mit ihren "Berichten von morgen" und die WDR-/ARD-Autorin Dorothee Schön für ihren Beitrag "Frau Böhm sagt Nein" teilen sich das Preisgeld von 7500 Euro. In der Kategorie Technik ging der mit 7500 Euro dotierte an die rbb-Autoren Norbert Siegmund, Ursel Sieber und Olaf Jahn für "Endstation Chaos .- Die Bahn auf gefährlichem Kurs". Die letzten beiden Einzelpreise wurden im Bereich Fernsehen vergeben. Der Kurzbeitrag "Einzelschraube" von Udo Eling wurde mit 5000, die Sendung "Der große Crash – Die Pleite der Lehman-Bank" – eine Koproduktion des ZDF und der britischen BBC – holte den Preis in der Kategorie "Große Wirtschaftssendung". Die Autoren Guy Smith und Jean-Christoph Caron erhielten dafür 7500 Euro, hieß es dazu abschließend.
Der Ernst-Schneider-Preis ist benannt nach dem früheren Präsidenten des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Ernst Schneider. Zwischen 1963 und 1969 stand der Unternehmer und Kunstmäzen an der Spitze des DIHK. In drei unterschiedlichen Gremien wurden mediengerecht die unterschiedlichen Beiträge beurteilt und die Sieger ausgesucht. Als Preis der deutschen Wirtschaft wollen die Initiatoren qualitätsvolle Beiträge aus dem Bereich der Wirtschaftsberichterstattung fördern und unterstützen. Die Koordinierungsstelle des Preises ist in der Kölner IHK ansässig. Weitere Informationen finden sie auch auf der Internetseite unter: www.ernst-schneider-preis.de.


























