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23. 05. 2012
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Gold- und Silberschmiede verleihen Kunstwerke


08.02.2010 16:58 von:

Schlagwörter: Köln,Handwerkskammer,HWK,Goldfest,2010,Goldschmied,Silberschmied,Karnevalsorden

Alle Jahre wieder findet in der Kölner Handwerkskammer das traditionelle "Goldfest" statt. Lehrlinge und Gesellen mit unterschiedlicher Erfahrung und aus dem gesamten Kammerbezirk haben in den zurückliegenden Wochen an den kunstvollen Karnevalsorden gearbeitet. Insgesamt 18 dieser Schmuckstücke wurden in dem komplett gefüllten Eugen-Langemann-Saal im Erdgeschoss der Kammerzentrale am Heumarkt verliehen. Zu den Geehrten gehörten neben den Ex-Stadtoberhäuptern von Bonn und Köln, Bärbel Dieckmann und Fritz Schramma auch der Europaabgeordnete des Wahlkreises, Herbert Reul, der Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, Markus Ritterbach, und selbstverständlich auch dem Trifolium, das um 12:30 Uhr sehr zur Freude der vielen Latefka-Träger den Weg in die ausgelassene Veranstaltung fand. Die Karnevalsorden selbst – auch das ist gute Tradition – zeigten dabei Motive rund um das diesjährige Sessionsmotto "In Kölle gebützt" (zu deutsch: in Köln geküsst). Auch die Schweinegrippe war dabei Thema so mancher Arbeit.

Handwerkskammer-Präsident Franz-Josef Knieps begrüßte dabei Gäste und Ehrengäste und zeigte sich sichtlich erfreut über das große Interesse. Allerdings – und auch das ist gute Tradition – war sich auch Knieps des eigentlichen Charakters der Veranstaltung nicht sicher. Die Ordensvergabe, eine Art Matinee, gehe allerdings genauso gut als Karnevalsveranstaltung oder auch als Werbeveranstaltung des Handwerk der Gold- und Silberschmiede durch. In jedem Falle steht der Wert dieses Handwerks außer Frage. "Ohne Gold- und Silberschmiede gäbe es bloß unglückliche Frauen", resümiert der Kammerpräsident. Kreishandwerksmeister Nikolai Lucks nutzte die Gelegenheit, in seiner Begrüßungsrede die Politik in die Pflicht zu nehmen. "Das Handwerk ist bodenständig. Manchmal hat man den Eindruck, die Politik geht nach dem Horst-Schlemmer-Motto vor: Was ihr nicht könnt, kann ich auch", so der spitze Kommentar des Vorsitzenden der Kreishandwerkerschaft. Der amtierende Obermeister des Handwerks der Gold- und Silberschmiede, Christian Heyden, lobte dagegen die handwerkliche Geschicklichkeit der prämierten 18 Arbeiten. "Das sind alles handgefertigte Einzelstücke", erklärte Heiden.

Die schönsten Karnevalsorden gingen dabei an die Honoratioren im Raum. Festkomitee-Präsident Markus Ritterbach erhielt folgerichtig den Sonderpreis des Festkomitees Kölner Karneval. Gefertigt hatte das die Gesellin Karin Wysocki aus dem Hause Juwelier Franz-Heinrich Hartmann. Weihbischof Dr. Heiner Koch erhielt den zweiten Preis Ideenreichtum und Originalität von Annika Lohsträter, Auszubildende im dritten Lehrjahr im Haus Litharion Fa. Christian Heyden. Der Sieger in der Kategorie Handwerkliche Ausführung ging in diesem Jahr an die ehemalige Oberbürgermeisterin der Stadt Bonn, Bärbel Dieckmann. Gewinnerin ist Julia Lange, die derzeit im vierten Lehrjahr ebenfalls im Haus des Kölner Obermeisters Christian Heyden ihre Ausbildung absolviert. Auch die Verantwortlichen des Kölner Handwerks, Kammerpräsident, Kreishandwerksmeister und der Obermeister der zuständigen Innung erhielten jeweils einen der wertvollen Orden. Die Veranstaltung selbst endete so, wie sie begann. Mit viel guter Laune, Karnevalsmusik und dem einen oder anderen Gläschen Kölsch.







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