23. 05. 2012
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Kölner IHK lässt Jugend forschen
"Entdecke neue Welten", unter diesem Motto startet auch in diesem Jahr wieder der bundesweite Wettbewerb "Jugend forscht". Zum 45. Mal treten junge Forscherteams im Wettstreit um die besten Ideen und innovativsten Ansätze wissenschaftlicher Arbeiten gegeneinander an. Der Weg zum Bundessieger ist dabei ausgesprochen hart und steinig. Schon auf lokaler Ebene müssen die Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Schulformen alles geben, um den strengen Kriterien der Organisatoren zu genügen. Aber die Resonanz ist auch im 45. Jahr ihres Bestehens groß. Bundesweit meldeten sich mehr als 10.000 Jugendliche zur Teilnahme an. In 78 Städten dieses Landes kämpfen die einzelnen Team um die begehrten Plätze im Finale. In der Kölner IHK waren am gestrigen Mittwoch 36 Schülerteams mit ihren Ideenpräsentationen und Versuchsaufbauten vor Ort.
In mehreren Kategorien wurden die Sieger ermittelt. Hinzu kamen weitere Sonderpreise. Insgesamt schnitten die Kölner Schulen jedoch nur unterdurchschnittlich ab. Lediglich Franziska Heusgen (18), Rodion Majorski und Daniel Andersch (beide 19) vom Kölner Hölderlin-Gymnasium kamen mit ihrer Arbeit: "Pflanzen als einziges Nahrungsmittel für den Menschen in der Kategorie Chemie aufs Treppchen. Sie belegten den dritten Platz im Wettbewerb "Jugend forscht". Vor allem Schülerinnen und Schüler aus Bonn räumten regelrecht ab. In der Kategorie "Jugend forscht" erreichten die Teams aus der ehemaligen Bundeshauptstadt zwei der drei Regionalsiege. Auch in der Rubrik "Schüler experimentieren" und im Bereich "Zerstörungsfreie Materialprüfung" standen Bonner Teams ganz oben auf dem Treppchen. Mit der Montanus-Realschule und den Jungforschern Domenik Maurer (15) und Daniel Lohmann (14) gelang auch einer anderen Schulform der Sprung aufs die ersten Plätze. Für ihren Bau eines Messamphibienfahrzeugs (MAF) wurden die beiden mit dem Sonderpreis Umwelttechnik und Naturschutz der Deutschen Bundesstiftung Umwelt ausgezeichnet. Erfolgreichste Schule war das St.-Michael-Gymnasium in Bad Münstereifel. Ein zweiter und zwei dritte Plätze in der Kategorie "Schüler experimentieren". Auch bei "Jugend forscht" reichte es für die Schule zu einem Regionalsieg im Fach Chemie. Hinzu kamen an diesem Tag zwei Sonderpreise im Fach Chemie. Mit sechs Würdigungen lag die höhere Schule aus der Voreifel uneinholbar an der Spitze, teilte die Kammer nach der Preisvergabe mit.
Die Sieger der regionalen Ausscheidungen haben sich automatisch für die zweite Stufe, den Landeswettbewerb qualifiziert. Die endgültigen Sieger werden dann in einer bundesweiten Entscheidungsrunde ermittelt. Weitere Informationen zum Thema "Jugend forscht!" finden Sie auch auf der entsprechenden Internetseite unter: www.jugendforscht.de.


























