23. 05. 2012
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Malteser-Präsident erhielt Auszeichnung für Lebenswerk
Johannes Freiherr Heeremann ist geschäftsführender Vorstand der Hilfsorganisation Malteser und seit dem vergangenen Wochenende auch Träger des Verdienstordens "Pro Merito Melitensi". Der Großmeister des Malteserordens, Fra’ Matthew Festing überreichte die Auszeichnung am vergangenen Samstag auf der Bundesversammlung der Malteser in Kelsterbach bei Frankfurt höchstpersönich. Der aus Rom angereiste Großmeister lobte das Engagement Heeremans für den Orden. "In Deutschland und in der Welt hat Freiherr Heereman mit der Bezeugung des Glaubens und der Hilfe für die Bedürftigen mehr als 30 Jahre Herausragendes geleistet. Besonders beeindruckt mich die deutsche Malteser Jugend: Mehr als 8000 Mitglieder sind eine besondere Keimzelle für den Dienst am Nächsten. Das ist ein Beispiel für die Malteser in vielen anderen Ländern", so Festing in seiner Laudatio.
Die Bundesversammlung in Kelsterbach ist die letzte für Freiherr Heereman als Geschäftsführender Präsident. Zum Jahresende wird der 66-Jährige aus dem Amt scheiden. Seit 1976 hat er vielfältige Funktionen im Malteserorden und seinen Werken wahrgenommen: von 1976 bis 1978 als Diözesangeschäftsführer in Mainz, ab 1979 als Generalsekretär des Malteser Hilfsdienst e.V., dessen Geschäftsführender Präsident er seit 1982 ist. Auf der Bundesversammlung berichtete der Vorstand den Delegierten über die gute Situation des Vereins. Die Zahl der ordentlichen Mitglieder ist auf fast 99.000 Mitglieder gewachsen, die Zahl der Fördermitglieder hat auf 982.000 zugenommen. In der dreißigjährigen Verantwortung Heeremans ist die Hilfsorganisation stark gewachsen. Neben den zahlreichen Leistungen im Inland wie Rettungs- und Sanitätsdienst, Katastrophenschutz und Hospizarbeit, wurde die Auslandsarbeit ausgebaut. Heute werden Bedürftige in rund 100 Projekten in 20 Ländern durch Malteser International unterstützt. Die deutschen Malteser und Malteser International leisten Hilfe für weltweit zwölf Millionen Bedürftige. In Deutschand arbeiten rund 56.000 Menschen hauptberuflich und ehrenamtlich für den Hilfsdienst.


























