23. 05. 2012
Seite drucken
Rewe-Kaufmann aus Fellbach erhält NABU-Auszeichnung
Der Kölner Handelskonzern darf sich über einen weiteren Preis freuen. Der Rewe-Kaufmann Fritz Aupperle hat mit dem Sortimentskonzept seines Supermarktes in Fellbach bei Stuttgart die Fachleute des Naturschutzbundes Deutschland NABU überzeugt und dafür die Auszeichnung „Grüner Einkaufskorb“ erhalten. Der Kölner Handels- und Touristikkonzern setzt bei seiner Kernmarke neben den eigenen Filialen auch auf zahlreiche selbständige Kaufleute. Und die zeichnen sich nicht selten dadurch aus, dass sie in ihren Sortimenten auch regionale Anbieter aufnehmen. Geradezu vorbildlich sei das im Falle des schwäbischen Kaufmann aus dem Großraum Stuttgart geschehen, wie der NABU nun anerkennend würdigte. Mit dem Preis würdigt der Naturschutzbund Lebensmittelmärkte, die mit ihrem Warenangebot den Kauf von umweltfreundlichen und fair gehandelten Produkten in besonderem Maße fördern. Der Markt beeindrucke mit seiner sorgfältigen Auswahl regionaler Produkte und der damit verbundenen klaren und transparenten Ansprache der Kunden, heißt es in der Begründung des NABU.
Der Preis an den Rewe-Kaufmann wurde in der Kategorie Selbständige vergeben. Aupperle ist ein mittelständischer Einzelhandelskaufmann. Insgesamt betreibt der selbständige Kaufmann fünf Märkte in der Region und sitzt zudem im Aufsichtsrat des Kölner Handelskonzerns. "Es ist eine tolle Auszeichnung und gleichzeitig Ansporn für unser Team, noch besser zu werden. Nachhaltigkeit wird bei uns seit Jahren in der Praxis gelebt und äußert sich in vielen vernetzten Aktivitäten", führte der Preisträger nach der Übergabe aus. Neben der Sortimentspolitik mit regionalem Bezug veranstaltet Aupperle in seinen Geschäften außerdem Seniorenfahrten mit der örtlichen Arbeiterwohlfahrt oder gemeinsame Aktionswochen mit dem Weltladen in Fellbach. Auch die örtlichen Tafeln dürfen regelmäßig auf seine Unterstützung hoffen. Weitere Aktionen des rührigen Lebensmittelhändlers kommen Kindern im Ort und den Menschen in Togo zugute. Dort unterstützt der Kaufmann den Bau von Brunnen für die ländliche Bevölkerung.
"Der prämierte Markt zeigt, welche Möglichkeiten der Handel hat, um das Warenangebot ökologisch, klimafreundlich und ressourcenschonend zu gestalten", lobte NABU-Präsident Olaf Tschimpke bei der kürzlich erfolgten Preisverleihung in Berlin. Diesem Zweck diene auch die Auszeichnung. Insbesondere der Handel habe hier eine Schlüsselposition inne, betonte Tschimpke. Er könne Verbrauchern es leicht machen, umweltfreundlich einzukaufen und zu konsumieren, indem er Produkte sorgfältig auswählt, gut verfügbar macht und im Markt attraktiv präsentiert, hieß es dazu abschließend.


























