23. 05. 2012
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Vier Kölner mit Rheinlandtaler ausgezeichnet
Seine messingfarbenen Steine sind im Boden vor Wohnhäusern eingelassen und tragen die Daten ehemaliger Bewohner. Gemeint sind die "Stolpersteine" des Kölner Künstlers Gunter Demnig. Inzwischen hat sich diese Form des Erinnerns auch in anderen Städten und Ländern. Als einer von vier Preisträgern wurde Demnig am gestrigen Donnerstagabend dafür mit dem Rheinlandtaler des Landschaftsverbands Rheinland LVR ausgezeichnet. Auch das Ehepaar Angelika und Heinz Baum sowie Ulrich Markert erhielten die hohe Auszeichnung für ihre Verdienste zur kulturellen Entwicklung in der Region.
Dr. Jürgen Wilhelm, Vorsitzender der Landschaftsversammlung im LVR, hob in seiner Laudatio die Verdienste der einzelnen Preisträger auf. So hat sich beispielsweise Markert um den Erhalt von Denkmälern, unter anderem in der Kölner Freiluftgartenschule (Freiluga) sowie im Fritz-Encke-Park, verdient gemacht. Das Ehepaar Baum wurde wegen ihres ehrenamtlichen Einsatzes für den Landschaftsschutz gewürdigt. Sie setzen sich seit über 30 Jahren für die Erfassung und den Schutz von heimischen Orchideen ein. Das Kunstprojekt "Stolpersteine" habe für das Zusammenleben der Zivilgesellschaft vor dem Hintergrund der Zeit des Nationalsozialismus eine große Bedeutung, so Wilhelm bei der Verleihung. Die "Stolpersteine" erinnern an Menschen, die von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden.


























