23. 05. 2012
Seite drucken
Bundeszentrale gibt Tipps zum Sonnenschutz für Kinder
Auf ihren Projektseiten zur Kindergesundheit hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) ab dem kommenden Dienstag wieder Tipps für den richtigen Umgang mit dem wichtigen Thema Sonnenschutz bei Kindern veröffentlicht. "Sonnenschutz ohne Wenn und Aber", so der Titel der neuen Empfehlungsseiten mit den Erkenntnissen aus der aktuellen Forschung und den daraus sich ergebenden Konsequenzen für den richtigen Schutz. Die entsprechende Rubrik soll am kommenden Dienstag nach Pfingsten freigeschaltet werden, wie die Behörde in der vergangenen Woche bekannt gab. Dermatologen wissen, dass die Haut von Säuglingen und Kleinkindern besonders empfindlich für die UV-Strahlen im Sonnenlicht sind. Der natürliche Schutzmantel der Haut entwickelt sich erst mit zunehmendem Lebensalter. Angesichts der Reizüberflutung und vieler selbsternannter Auguren gibt es eine große Unsicherheit, nicht nur unter den Eltern. Auch die Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen, selbst keine Mediziner, sind häufig verunsichert, ob und wie lange sie ihre Schutzbefohlenen den Sonnenstrahlen aussetzen sollen.
Die neuen Internetseiten hat die Bundeszentrale gemeinsam mit der gemeinnützigen Kinderumwelt gGmbH zusammengestellt. In der kommenden Woche haben betroffene Eltern und Fachkräfte die Möglichkeit, sich mit Experten in einem Chat wertvolle Tipps zum richtigen Sonnenschutz für Kinder zu sichern. Unter den Fachleuten, die sich dafür zur Verfügung stellen, gehört unter anderem auch der Geschäftsführer des Vereins Kinderumwelt, Prof. Ernst von Mühlendahl. Dass die Sorgen der Eltern nicht unbegründet sind, zeigt ein Blick auf die aktuellen Statistiken. So hat sich die Zahl der Hautkrebserkrankungen in den zurückliegenden 30 Jahren mehr als verdreifacht. Neben den Gefahren eines übermäßigen Sonnenbades kommen neue Gefahren durch die unsachgemäße Nutzung von Sonnenbanken hinzu. Kleinkinder und Säuglinge sind hier besonders gefährdet, bei ihnen muss sich der Schutzmantel der Haut erst noch entwickeln. Selbst bei bedecktem Himmel ist Vorsicht angebracht, so die Bundeszentrale in ihrer Vorankündigung. Experten empfehlen, Säuglinge während der ersten zwölf Monate überhaupt nicht der direkten Sonneneinstrahlung auszusetzen. Und auch danach sollten Eltern darauf achten, dass ihre Kinder nicht zu lange in der Sonne weilen. Hüte, Kappen oder Kopftücher können ebenfalls helfen, das Risiko zu hoher UV-Einstrahlung zu reduzieren.
Die Informationen dazu finden Sie ab dem kommenden Dienstag auf der Internetseite: www.kindergesundheit-info.de.

























