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23. 05. 2012
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Bundeszentrale will Gesundheit von Jungen und Männern fördern


18.06.2011 21:12 von:

Schlagwörter: Köln,Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung,Fachheft,Männergesundheit,Int

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung macht sich Sorgen wegen der Männergesundheit. In einem neuen Fachheft hat die Bundesbehörde nun den Handlungsbedarf beim erhalt der Gesundheit von Jungen und Männern analysiert und dokumentiert. Im Alltag verhalten sich Männer oft weniger gesundheitsbewusst als Frauen, so lautet eine der Erkenntnisse der Kölner Gesundheitsexperten. Traditionelle Männerrollen verhindern eher eine Achtsamkeit und Aufmerksamkeit für den eigenen Körper und begünstigen die Bereitschaft, Risiken einzugehen. Dies spiegeln auch die Statistiken wider: Bei den unter 35-Jährigen etwa sind Unfälle die häufigste Todesursache. Der Konsum von Alkohol und Tabak ist bei Männern weiter verbreitet als bei Frauen und insgesamt liegt die Lebenserwartung von Männern fünf Jahre unter der von Frauen. An die Prävention und Gesundheitsförderung bei Jungen und Männern stellt dies spezifische Ansprüche. Diese werden im neu erschienenen Fachheft der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) "Gesundheit von Jungen und Männern" aufgezeigt, so die offizielle Darstellung der Bundeszentrale.

"Männer achten seltener als Frauen auf ihren Gesundheitszustand und fühlen sich oft weniger anfällig für Krankheiten. Doch ihr Bedarf für Informationen zur Gesundheitsförderung ist wie die Statistiken zeigen groß. Um passgenaue Maßnahmen und Angebote für Jungen und Männer entwickeln zu können, müssen wir im Bereich der Gesundheitsförderung und -versorgung den Blick stärker auf geschlechtersensible Vorgehensweisen richten", erläuterte Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Das neue Fachheft ist eine Dokumentation des von der BZgA ausgerichteten Fachforums "Männergesundheit". Es enthält einen Überblick über die aktuelle Datenlage zur Gesundheit und Krankheit von Männern sowie die spezifischen Rahmenbedingungen und Bedarfe der Gesundheitsförderung. Neben epidemiologischen Grundlagen wurden auch gesundheitsbezogene Verhaltensweisen und die Mediennutzung von Jungen und Männern diskutiert sowie Beispiele guter Praxis und Netzwerke im Bereich der Männergesundheit vorgestellt. Ein spezielles Internetportal zu dieser Thematik ist in Planung. Vorläufig gibt es die wichtigsten Informationen und Basisdaten im Themenbereich Männergesundheit auf der Internetseite der Bundeszentrale unter: www.bzga.de.







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