23. 05. 2012
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DAK-Dialog in NRW: Mündige Patienten als Wirtschaftsfaktor
Am vergangenen Freitag fand in der Domstadt der dritte DAK-Dialog in NRW statt. Auch das Landesministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter war auf der Veranstaltung vertreten. Staatssekretärin Marlis Bredehorst nahm für ihre Ministerin an der Veranstaltung teil. "Weil mündige und informierte Patientinnen und Patienten zunehmend selbst über Behandlungen entscheiden, wächst ihre Bedeutung als Wirtschaftsfaktor für das Gesundheitswesen", erklärte die vormalige Sozialdezernentin der Stadt Köln. Allerdings müsse es mehr unabhängige Information und Beratung für Patientinnen und Patienten geben, damit dieser Bedarf bedient werden kann.</ü>
Die Staatssekretärin würdigte in diesem Zusammenhang die Arbeit der Unabhängigen Patientenberatungsstellen Köln, Dortmund und Bielefeld sowie die Beratungsleistungen der Verbraucherzentralen in Nordrhein-Westfalen zu Gesundheitsthemen. "Auch die oder der künftige Patientenbeauftragte in Nordrhein-Westfalen wird zur Stärkung der Patientinnen und Patienten beitragen", betonte die Staatssekretärin. Bredehorst warnte davor, wirtschaftlichen Belangen den Vorzug vor Patienteninteressen zu geben. "Wenn es nur nach Wirtschaftlichkeit ginge, fänden wir für sozial schwache Stadtteile mit nur wenigen Privatversicherten erst recht keine Ärztinnen und Ärzte mehr. Das darf aber nicht sein", so die Forderung der Landesregierung.

























