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23. 05. 2012
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DAK-Studie: Zahl der „Komasäufer“ geht zurück


28.11.2011 11:45 von:

Schlagwörter: Köln,DAK,Rückgang,Komasaufen,binge drinking,2010,Statistik,Landesamt

Gute Nachrichen zum Wochenstart. In einer aktuellen Studie hat die gesetzliche Krankenversicherung DAK festgestellt, dass die Zahl der sogenannten “Komasäufer” (oder englisch: binge drinking) in Nordrhein-Westfalen erstmals seit Jahen zurückgegangen ist. Wie die GKV am heutigen Montag berichtete, mussten im vergangenen Jahr 6278 Jugendliche nach übermäßigem Alkoholkonsum in einer Klinik behandelt werden. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das einen Rückgang von 4,3 Prozent, wie die DAK unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Landesamtes berichtete. Allerdings bedeutet der jüngste Rückgang der Zahlen eingelieferter junger Menschen aufgrund der Folgen massiver Alkoholexzesse keineswegs eine Entwarnung. Vielmehr habe sich die Zahl der “binge drinker” seit 2003 (damals rund 3000) mehr als verdoppelt, wie die DAK weiter meldete.

„Es ist erfreulich, dass gerade bei den Jugendlichen unter 15 Jahren die Zahl der alkoholbedingten Krankenhausaufenthalte deutlich gesunken ist“, kommentiette Hans-Werner Veen, DAK-Landeschef in NRW, die aktuellen Zahlen. In der Altersgruppe zwischen zehn und 15 Jahren landeten zwar immer noch 967 Kinder und Jugendliche im Krankenhaus, dies waren jedoch 11,3 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Die Zahl der betroffenen Mädchen war mit 545 weiterhin deutlich höher als bei den Jungen mit 422, so eine Detailauswertung der IT.NRW-Statistik. Die Verantwortlichen der DAK halten daher an der Fortsetzung der eigenen Präventionskampagne fest. “Bunt statt blau” heißt die der GKV. Derzeit werden landesweit mehr als 2100 Schulen angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen. Als Schirmherrin unterstützt erneut Gesundheitsministerin Barbara Steffens die Aktion in NRW. Auch die erfolgreiche Band „Luxuslärm“ aus Iserlohn beteiligt sich an der Kampagne gegen den Alkoholmissbrauch von Jugendlichen, wie es dazu weiter hieß.







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