23. 05. 2012
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Gesundheitsexperten raten zu ausreichend Schlaf
Schlafen ist wichtig für das körperliche Wohlbefinden. Diese Binsenweisheit, die aus müden Männer "ausgeschlafene" Exemplare ihrer Gattung macht, gilt auch für das Abnehmen. Zu Beginn der katholischen Tradition der Fastenzeit (zwischen Karneval und Osten) hat die in Köln ansässige private Krankenversicherung Central auf den Zusammenhang zwischen einem erholsamen Schlaf und dem erfolgreichen Bekämpfen überflüssiger Pfunde. Gerade im Vorgriff auf den Frühling haben viele Menschen das Bedürfnis, nach den langen Wintermonaten wieder etwas mehr für ihren Körper zu tun. Neben einer gesunden Ernährung und ausreichend Bewegung ist aber auch ein guter Schlaf ein Schlüsselfaktor für den nachhaltigen Erfolg solcher Abnehmmaßnahmen.
Forscher haben demnach herausgefunden, dass zu wenig Schlaf das Risiko für Übergewicht erhöhen kann, so der Kölner Krankenversicherer. Der Mediziner Prof. Dr. Jürgen Zulley gilt in Fachkreisen als Schlafexperte und gibt auf der Internetseite der Kölner Generali-Tochter Tipps, wie man "gesund schläft" und so der nächsten Abnehmkur eine höhere Erfolgsaussicht verspricht. Umgekehrt gewendet sind inzwischen die Folgen von Schlafmangel hinlänglich dokumentiert. Zu wenig Schlaf führt nicht nur zu einer Minderung der Leistungsfähigkeit, häufig haben die "Schlaflosen" auch einen Hang zum Übergewicht. Nach Ansicht von Medizinforschern könnte das mit der Umstellung des Hormonhaushalts zusammenhängen. Hungergefühle und damit die Motivation zur Nahrungsaufnahme werden im menschlichen Körper durch Hormone gesteuert. Besonders wichtig sind die beiden Hormone Ghrelin und Leptin. Ghrelin wird im Magen produziert und sendet das Signal "hungrig". Dagegen wird Leptin in den Fettzellen gebildet und vermittelt die Botschaft "satt". Studien zeigen, dass Schlafmangel das Zusammenspiel der beiden Hormone aus dem Gleichgewicht bringt.
Der erste und wichtigste Tipps des Medizinexperten klingt eher trivial, ist aber umso effektiver. "Um zügig einschlafen zu können, ist ein fester Tagesrhythmus wichtig. Der Körper passt sich dem an und wird abends von alleine müde", erklärte Zulley. Bewegung oder gar regelmäßiger Sport an der frischen Luft unterstützen diesen Effekt. Auch Zettel und Stift neben dem Bett können helfen. Wenn die Betroffenen dort ihre negativen Gedanken und Sorgen notieren, könnten sie sorgenfreier einschlafen. Weitere Hinweise und Tipps finden sie auch auf den Internetseiten des Krankenversicherers im Internet unter: www.central.de.

























