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23. 05. 2012
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Impfungen gegen Schweinegrippe nun für alle


07.12.2009 19:18 von:

Schlagwörter: NRW,Gesundheitsministerium,Grippeimpfung,Schweinegrippe,Laumann,Impfempfehlung,2

Der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat am heutigen Montag erneut zur Teilnahme an der Impfung gegen den Erreger der neuen Grippe H1N1 aufgerufen. Der Aufruf fällt in eine Zeit, als sich die öffentliche Aufmerksamkeit fast von der Schweinegrippe abgewandt hatte. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums sind die Deutschen eher impfmüde. Erst fünf Prozent der Bevölkerung und immerhin 15 Prozent des medizinischen Personals haben bislang eine Impfung gegen den Virus erhalten. Nach Angaben des Ministeriums soll die Bundesregierung sogar bemüht sein, zwei Millionen Impfdosen ins Ausland verkaufen zu wollen. Der Landesgesundheitsminister will nun mit seinem Aufruf die Menschen dazu aufrufen, doch eine Grippeschutzimpfung in Betracht zu ziehen. "Ab sofort kann sich jeder impfen und dadurch vor einer Ansteckung mit der Neuen Grippe schützen lassen", so der Appell des Ministers. Bislang war die Grippeschutzimpfung dem medizinischen Personal sowie den so genannten Risikogruppen vorbehalten. Nun sind die Impfungen landesweit für alle Interessierten vorgesehen.

Bereits in der vergangenen Woche hatte die Ständige Impfkommission in Berlin eine Impfempfehlung ausgesprochen. Auch Kinder sollten mit der halben Erwachsenendosis behandelt werden, empfehlen die Impfexperten der Kommission. Ab zehn Jahren Lebensalter gilt dann auch die Impfung mit der vollen Erwachsenendosis als unbedenklich. Für die Risikogruppe der Schwangeren soll im Land NRW überdies ab Mitte dieses Monats der Impfstoff auch ohne die so genannten Wirkverstärker zur Verfügung stehen. Den entsprechenden Beschluss dazu haben die Länder einstimmig getroffen. Das Land hat zu diesem Zweck eine zentrale Info-Hotline geschaltet. Unter der Rufnummer 0180 / 3100 210 sind zwischen 8 und 18 Uhr Informationen zur Neuen Grippe und den Impfempfehlungen abrufbar. An der Menge des Impfstoffes soll es dabei nicht liegen. Die Versorgung der Arztpraxen ist inzwischen gesichert, wie der Minister abschließend betonte.







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