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23. 05. 2012
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In Kölner Krankenhäusern fehlt frisches Blut


15.12.2010 14:46 von:

Schlagwörter: Köln,Blutspende,Blutspendedienst,Städtisches Klinikum,Merheim,Winter,2010,Appell

Der Blutspendedienst der Stadt Köln schlägt Alarm. Aufgrund der winterlichen Witterung und des damit verbundenen höheren Bedarfs an Blutkonserven droht der Stadt ein erneuter Engpass. Deshalb haben die Städtischen Kliniken jetzt ihren Appell an die Kölner Bevölkerung erneuert, in den beiden Blutspendezentren in Merheim (Institut für Transfusionsmedizin) und der Innenstadt (Van-Heer-Haus in der Kreuzgasse) Blut zu spenden.

Der Bedarf an Blutkonserven hänge selbstverständlich davon ab, wie viele Notfallpatienten beispielsweise eingeliefert werden. Das führt schon mal zu erheblichen Schwankungen. In der Regel werden alleine bei den städtischen Kliniken pro Tag zwischen 70 und 150 Blutkonserven benötigt. Im Extremfalle, zum Beispiel bei komplizierten Operationen, liegt der Bedarf einzelner Patienten bei bis zu 100 Blutkonserven. Die Blutspender sollten zwischen 18 und 68 Jahren alt sein und mehr als 50 Kilogramm wiegen. Ansonsten gebe es aber nur wenig Einschränkungen, die eine Blutspende aus Sicht der Mediziner ausschließen.

Das Institut für Transfusionsmedizin in Merheim ist montags (12 bis 18:30 Uhr), mittwochs (13:30 bis 20 Uhr) und freitags (7 bis 11 Uhr) für potentielle Blutspender geöffnet. Blutspender dürfen hier auch kostenlos das Parkhaus benutzen. Die Blutspendestation Kreuzgasse hat montags (12 bis 18:30 Uhr), dienstags (13:30 bis 20 Uhr) sowie donnerstags zwischen 12 und 18:30 Uhr geöffnet. Der Blutspendedienst der Stadt Köln ist eine gemeinnützige Tochtergesellschaft der städtischen Kliniken. Neben der Versorgung der eigenen Kliniken unterstützt der Blutspendedienst auf andere Krankenhäuser der Stadt sowie niedergelassene Ärzte bei der Behandlung so genannter Problempatienten.

Weitere Informationen zum Thema Blutspende erhalten sie unter der kostenlosen Service-Hotline 0800 / 890 7372 oder im Internet unter: www.spendeblut.de.


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