23. 05. 2012
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Köln: 14 EHEC-Fälle bestätigt
Die Zahl der Fälle von EHEC-Erkrankungen hat sich in Köln auf 14 erhöht. Das hat die städtische Gesundheitsverwaltung am gestrigen Mittwoch in einer Presseerklärung mitgeteilt. Neun weitere Fälle müssen noch im Labor untersucht werden. Eine Patientin leidet an der besonders schweren Form der Hämolytisch-Urämischen-Syndrom (HUS). Unter den 14 bestätigten Fällen sind neun Frauen und fünf
Männer. Das Alter der Erkrankten liegt zwischen 17 und 83 Jahren. Vier Personen werden ambulant behandelt, zehn im Krankenhaus. Neun weitere Verdachtsfälle müssen noch durch Laboruntersuchungen bestätigt werden, hieß es dazu weiter.
Neben den Hinweisen auf die allgemeinen Hygiene-Regeln hat die Stadt Köln zudem im Kölner Großmarkt Kontrollen durchgeführt. Im Verdacht steht vor allem Frischgemüse wie Tomaten, Salatgurken oder Blattsalat, vor allem aus Norddeutschland. Allerdings wird auch rohes Fleisch als Quelle des gefährlichen Keims nicht ausgeschlossen, die Behörden fahnden allerdings weiterhin nach der genauen Quelle des Erregers, der aufgrund einer Mutation so aggressiv auf den menschlichen Körper wirkt. Bei den Proben im Kölner Großmarkt gab es übrigens keine Beanstandungen. Die Händler hatten ihre spanischen Chargen von Gurken bereits aus dem Sortiment genommen. Auch auf den Kölner Wochenmärkten ließ die Stadt Kontrollen durchführen und Proben entnehmen. Auch hier wurden keine Verstöße oder Unregelmäßigkeiten festgestellt, teilte die Stadt abschließend mit.

























