23. 05. 2012
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Köln: 21 EHEC-Fälle offiziell bestätigt
Die Kölner Gesundheitsverwaltung hat am heutigen Montag die Zahl der offiziell bestätigten Erkrankungen am aggressiven Darmbakterium enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC) mit 21 angegeben. Drei der Patienten leiden an der besonders schweren Verlaufsvariante "Hämolytisch-Urämischen-Syndrom", oder kurz HUS genannt. Derzeit sind der Kölner Gesundheitsbehörde vier weitere Verdachtsfälle bekannt. Die Ergebnisse der Laboruntersuchungen stehen derzeit noch aus, hieß es dazu weiter.
Unter den insgesamt 25 Erkrankten sind 18 Frauen und sieben Männer. Das Alter der Erkrankten liegt zwischen vier und 88 Jahren, außerdem ist ein knapp ein Jahr altes Kleinkind betroffen. Ausgehend von Hamburg und angrenzenden Landkreisen Schleswig-Holsteins ist in Deutschland eine stetig zunehmende Zahl von Erkrankungen durch Enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC) bekannt geworden. Unterdessen wurde bekannt, dass auch die vermeintliche Spur in einen niedersächsischen Lebensmittelbetrieb ebenfalls nicht bestätigt wurde. Am gestrigen Sonntag meldeten die Massenmedien, dass Sprossen aus der dortigen Produktion Ursache für die landesweiten EHEC-Fälle seien. Doch erneute Untersuchungen konnten diesen Verdacht nicht bestätigten, obwohl die Lieferketten den Verdacht erhärteten.
Die Stadt wie auch das Land Nordrhein-Westfalen wiederholten allerdings ihre Warnhinweise, insbesondere die zur besonders intensiven Reinigung von Frischgemüse. Die Stadt Köln hat aus aktuellem Anlass ein Informationspaket im Internet zusammengestellt. Die Informationen zur Krankheit, dem Erreger und den städtischen Hilfsangeboten finden sie unter: www.stadt-koeln.de.

























