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23. 05. 2012
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Köln: Keine Engpässe in der Versorgung mit Impfdosen


07.11.2009 00:55 von:

Schlagwörter: Köln,Gesundheit,Gesundheitsamt,Impfung,Schweinegrippe,H1N1,Arztpraxis

Anfang dieser Woche hat die Stadt mit der zweiten Phase der Impfaktion gegen das H1N1-Virus begonnen. Für die Impfung gegen die so genannte Schweinegrippe hat das Gesundheitsamt rund 40.000 Impfdosen bei der Landesregierung bestellt. Die städtischen Gesundheitsverantwortlichen empfehlen vor allem chronisch Kranken wie Asthmatikern und anderen Risikogruppen, die Impfungen ernst zu nehmen und sich gegen das Virus immunisieren zu lassen. Nachdem am 26. Oktober die erste Phase der Impfkampagne für medizinisches Personal angelaufen war, begannen in Köln nun die Impfungen für die breite Bevölkerung. Den Impfstoff gibt es ausschließlich in Arztpraxen. 145 niedergelassene Ärzte oder Arztgemeinschaften bieten dieses Service uneingeschränkt an, weitere 83 Praxen behandeln indes nur eigene Patienten, wie die Stadtverwaltung am gestrigen Freitagmorgen bekannt gab.

Unterdessen ist die Zahl der Neuinfektion zuletzt sprunghaft angestiegen. Alleine zwischen Donnerstag- und Freitagmorgen kamen 88 neue Fälle von Schweinegruppe hinzu. Zuvor sprachen die Verantwortlichen von 14 Neuerkrankten pro Tag. Insgesamt stieg die Zahl der Betroffenen damit auf 647. Angestiegen ist dabei auch die Zahl der Arztpraxen, die sich an der Impfaktion beteiligen. Bei der Versorgung mit dem Impfstoff sehen die Verantwortlichen keine Engpässe. Insgesamt soll die Stadt Köln entsprechend einem zuvor festgelegten Verteilungsschlüssen rund 5,5 Prozent der insgesamt rund elf Millionen bestellten Impfdosen erhalten, das entspräche einer Summe von knapp 600.000 Impfdosen. Die nächsten 40.000 sind bereits bestellt, die Verantwortlichen rechnen in den kommenden Tagen mit einer weiter wachsenden Nachfrage nach dem Mittel gegen die Schweinegrippe. Unter den bereits registrierten Fällen von Schweinegrippe seien lediglich 0,2 Prozent schwerer verlaufen. Bei der überwiegenden Mehrzahl der Erkrankten war der Krankheitsverlauf allerdings sehr mild. Trotzdem bleibt das Kölner Gesundheitsamt sowohl bei seiner Impfempfehlung, als auch bei den üblichen Tipps zur Vermeidung einer Infektionskrankheit.

In ganz Deutschland erhöhte sich am gestrigen Donnerstag die Zahl der Toten auf sieben. Erst vor wenigen Tagen wurden innerhalb eines Zeitraums von wenigen Stunden stieg die Zahl der Verstorbenen in Deutschland von drei auf sechs an.

Eine Liste mit impfenden Ärzten finden Sie auch auf den städtischen Internetseiten unter: www.stadt-koeln.de.







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