23. 05. 2012
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Köln: Keine neuen EHEC-Erkrankungen
Die Zahl der Krankheitsfälle infolge einer Infektion mit dem aggressiven Darmbakterium EHEC ist in Köln von Donnerstag auf Freitag nicht weiter gestiegen. Wie die Kölner Gesundheitsverwaltung am heutigen Freitag bekannt gab, liegt die Zahl der offiziell bestätigten Krankheitsfälle weiterhin bei 23. Zuletzt hatte sich die Zahl von Mittwoch auf Donnerstag leicht erhöht. Vier der Personen laborieren unter der besonders schwerwiegenden Variante HUS, bei der es neben den bereits bekannten Symptomen zu akutem Nierenversagen kommen kann.
Angesichts der leichten Entspannung und der weiterhin ergebnislosen Ursachenforschung haben die Bundesbehörden inzwischen ihre Verzehrwarnung vor einigen Sorten Frischgemüse – in erster Linie Gurken, Tomaten und Blattsalat – wieder zurückgenommen. Auch der niedersächsische Lebensmittelbetrieb, der wegen seiner in Umlauf geratenen Sprossen zwischenzeitlich in die Schlagzeilen rückte, konnte als Verursacher nicht zweifelsfrei verifiziert werden. Eine weitere Spur führte am gestrigen Donnerstag nach Magdeburg, genauer in die Mülltonne einer dort wohnenden Familie. Aber auch mit diesem Fund ergeben sich mehr Fragen, als sich bereits gestellte beantworten ließen, wie ein Beteiligter ausführte.
In Köln melden die Krankenhäuser und Ärzte Krankheitsfälle nur von in Köln lebenden Menschen der Gesundheitsverwaltung. Menschen, die aus dem Umland nach Köln eingeliefert werden, sind hier nicht erfasst, so der Hinweis der Stadt. Von den 23 Betroffenen sind unverändert 15 weiblich und acht Männer. Das Alter der Erkrankten liegt zwischen vier und 88 Jahren. Weiterhin wird mit 13 die Mehrzahl der Patienten im Krankenhaus und damit stationär betreut, die restlichen zehn befinden sich in ambulanter Behandlung. Unverändert gibt es auch am heutigen Freitag weitere sechs Verdachtsfälle. Deren Laboruntersuchungen stehen allerdings noch aus.

























