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23. 05. 2012
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Kölner KZBV protestiert gegen geplante GOZ-Novelle


30.03.2011 21:12 von:

Schlagwörter: Köln,KZBV,Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung,2011,März,Kritik,Gebührenverordn

Die vom Bundesgesundheitsministerium eingebrachte Novelle der Gebürenordnung für Zahnärzte (GOZ) ist von der in Köln ansässigen Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung KZBV scharf attackiert worden. Lediglich die Weigerung der amtierenden Bundesregierung, eine Öffnungsklausel zuzulassen, wird von den Standesvertretern gelobt. Ansonsten jedoch überwiegt die Kritik. "Inakzeptabel ist, dass der Entwurf die Kostenentwicklungen der letzten zwanzig Jahre ignoriert. Der Punktwert bleibt nach über zwei Dekaden unverändert. Wir sollen weiter auf dem Honorarniveau von 1988 arbeiten", begründete der Vorsitzende des Vorstandes der KZBV, Dr. Jürgen Fedderwitz, seine Skepsis.

So müsse der Entwicklung der Zahnmedizin in den vergangenen Jahren Rechnung getragen werden, schließlich gebe es immer bessere Therapiealternativen. Die Teilnahme an diesem wissenschaftlichen Fortschritt könne auch für gesetzlich Krankenversicherte nur über eine zeitgemäße GOZ abgesichert werden. "Das ist aber zu einem Honorar von 1988 wirtschaftlich nicht zu machen. An diesem Punkt ist die GOZ-Novelle für Patienten wie Zahnärzte gleichermaßen desaströs", so das Fazit des KZBV-Vorsitzenden. Bei dem vorliegenden Papier handelt es sich um einen Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums. Auch die Bundeszahnärztekammer sieht das Papier kritisch. Der Entwurf sieht zudem eine Erhöhung der Honorare um sechs Prozent vor, allerdings nur für die Behandlung von Privatpatienten, wie die Bild-Zeitung auf ihrer Internetseite berichtete. Angesichts stark gestiegener Koten hatten nach Angaben des Blattes Honorarsteigerungen von bis zu 69 Prozent gefordert.







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