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23. 05. 2012
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Kölner Medizinforscher erhalten Förderung der DFG


18.12.2009 17:57 von:

Schlagwörter: Köln,Uniklinik,Forschungsgruppe,Max-Planck-Institut,Neurologie,Parkinson,Therapi

Die beiden Kölner Neurowissenschaftler Lars Timmermann und Gereon Fink werden zukünftig Teil eines interdisziplinären Forschungsverbundes sein. Wie die Kölner Universitätsklinik am heutigen Freitag bekannt gab, wollen sich die Forscher im Rahmen dieses von der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) geförderten Projekts mit dem Einsatz neuer "neuromodulatorischer" Verfahren auseinander setzen. Ein Beispiel dafür ist die tiefe Hirnstimulation, das bei Parkinson-Patienten zu Behandlungserfolgen geführt hat. Auch bei Depressionen und Zwangsstörungen kommt die neue Methode zur Anwendung. Die beiden Kölner Forscher vermuten, dass bei Erkrankungen wie diesen die Kopplung in den Schleifen zwischen tiefen Hirnarealen und der Hirnrinde gestört ist. Fink und Timmermann wollen nun den krankhaften Wechselwirkungen im menschlichen Gehirn auf den Grund gehen und gleichzeitig innovative Behandlungsverfahren mitentwickeln. Neben der Behandlung mit Medikamenten sind auch gezielte verhaltestherapeutische Maßnahmen sowie die bereits erwähnte Stimulation mögliche Verfahren, hieß es dazu weiter.

Beide Forscher beschäftigen sich bereits seit einiger Zeit mit Neurowissenschaften. Timmermann ist Professor für neurologische Bewegungsstörungen an der Kölner Uniklinik, Fink ist Direktor der Neurologischen Klinik der Uniklinik und zugleich Sprecher der neuen Forschungsgruppe. Insgesamt wird das Projekt mit 2,9 Millionen Euro gefördert. Neben der Kölner Uniklinik sind auch das Forschungszentrum Jülich sowie das Max-Planck-Institut für Neurologische Forschung beteiligt. Grund für die Initiative ist die Tatsache, dass immer häufiger jüngere Menschen an schweren neurologischen Störungen leiden. Die Folgen sind für die Betroffenen oft genug dramatisch. Fink bezeichnete die neue Forschungsgruppe als "bundesweit einzigartig". Nach Ansicht Timmermanns hat die Forschung nach neuen Therapieansätzen in den vergangenen Jahren deutliche Fortschritte gemacht.







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