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23. 05. 2012
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Kölner Senior stirbt an Schweinegrippe-Infektion


27.01.2011 17:20 von:

Schlagwörter: Köln,Schweinegrippe,2011,Januar,Krankenhaus,Impfung,Senior,Todesfall,Influenza,T

In dieser Woche ist ein weiterer Kölner Bürger an den Folgen einer Infektion mit dem "Influenza A(H1N1) 2009- Virus" verstorben. Nach Meinung der Kölner Gesundheitsexperten steigt die Zahl der Fälle der so genannten "Schweinegrippe" seit einigen wieder an. Der nun verstorbene Senior gehörte allerdings zur Risikogruppe. Er hatte nach Auskunft der Kölner Gesundheitsverwaltung mehrere Vorerkrankungen und war nicht gegen dieses Virus geimpft. Erst vor rund zwei Wochen war in einem Krankenhaus ein sechsjähriges Mädchen mit dem Verdacht auf "Schweine-Grippe" an den Folgen der Viruserkrankung verstorben. Die Mediziner gehen derzeit vom Beginn einer Grippewelle aus. Ein erheblicher Anteil der Betroffenen soll sich dabei mit dem spezifischen Influenza-Erreger angesteckt haben, der im Jahr 2009 die Weltgesundheitsorganisation dazu bewog, die höchste "Pandemiestufe" zu verkünden. Auch wenn die damalige Grippewelle deutlich moderater verlief als von vielen befürchtet, die neuerliche Häufung von Krankheitsfällen mit diesem Erreger beunruhigt die Experten.

Für die Stadtverwaltung ist diese Nachricht Grund genug, noch einmal auf die vom Robert Koch-Institut (RKI) empfohlenen allgemeinen Hygieneregeln hinzuweisen. Auch die Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) des RKI sollten beachtet werden. Eine nachholende Impfung sei auch zu diesem Zeitpunkt noch möglich und auch sinnvoll, wie die Kölner Gesundheitsexperten betonten. So sollten nach den RKI-Empfehlungen grundsätzlich alle Personen ab 60, Schwangere ab der zweiten Schwangerschaftswoche sowie Chronisch Erkrankte eine Impfung durchführen lassen. Auch Menschen in Pflegeheimen sowie Personal mit viel Kundenkontakt sind demnach besonders gefährdet. Angehöriger der Risikogruppen erhalten die Impfung kostenfrei. Lediglich die Praxisgebühr für gesetzlich Versicherte fällt an. Die Impfungen werden von niedergelassenen Haus- und Fachärzten vorgenommen. Darüber hinaus kann auch gründliches Händewaschen eine Infektion verhindern helfen.







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