23. 05. 2012
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Kölner Uniklinik erhält 900.000 Euro für "Ramses"
Die Kölner Uniklinik hat erneut erfolgreich Drittmittel eingeworben. Wie die Landesklinik am gestrigen Mittwoch bekannt gab, erhält die Klinik und Poliklinik für Kinderkardiologie an der Universitätsklinik rund 900.000 Euro von der Europäischen Union für ihr Projekt "Ramses". Damit wollen die Forscher um Prof. Dr. Konrad Brockmeier, Direktor der Kinderkardiologie am Herzzentrum der Uniklinik, Grundlagenforschung betreiben. Bereits in diesem Monat sollen die ersten Fördergelder fließen, hieß es dazu weiter. Das Forschungsvorhaben wird im Rahmen der so genannten "FP-7-Projekte" im Bereich der Gesundheitsforschung gefördert. Der Projektnahme bezieht sich auf die Zusammenarbeit zwischen zwei EU-Mitgliedsstaaten (in diesem Fall Deutschland und Rumänien) und einem Nicht-EU-Mitglied. Wie der Name es schon erahnen lässt, stammt der dritte Kooperationspartner aus Ägypten. Der Name "Ramses" hat allerdings auch eine andere Bedeutung, er steht für: Reinforcement of the Adult stem cell research area through Mobility and Scientific networking between Egypt, Romania and a German consortium for Strengthening the international scientific competency.
Koordinator des Projekts ist der Direktor der Kinderkardiologie selbst. Das internationale Konsortium will dabei die Forschungsmöglichkeiten und das Verständnis der Stammzell-Physiologie über Landesgrenzen hinweg verbessern. Von der Kölner Hochschule werden Mitarbeiter des Instituts für Neurophysiologie für das Forschungsprojekt abgestellt. "Ziel dieses Projektes ist es, mit unserer Expertise die neuen EU-Länder und die Randstaaten der EU in die aktuelle Forschung mit einzubeziehen und sie in Zukunft an den Erfolgen teilhaben zu lassen", so Brockmeier. Neben der Verbesserung lokaler Kapazitäten soll auch der Know-how-Transfer in Richtung Ägypten sowie die damit verbundene Aus- und Weiterbildung des dort tätigen Personals verbunden werden.
Das siebte Forschungsrahmenprogramm (FP7) ist das zentrale Instrument der Europäischen Union für die Wissenschaftsförderung von 2007 bis 2013. Das "FP7â€, wie es genannt wird, ist so zugeschnitten, dass es Europas Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit fördern soll. Der Gesamtbetrag für die finanzielle Unterstützung liegt bei rund 50 Milliarden Euro über den gesamten Zeitraum. Ein Ziel des Projektes ist unter anderem die Förderung der europaweiten Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

























