23. 05. 2012
Seite drucken
Kölner Uniklinik lädt zum siebten Kölner Antibiotikatag
Die Schweinegrippe hat es wieder zu Tage gebracht. Zwar hat es nicht wenige Stimmen gegeben, die den Verantwortlichen aus Pharmakonzernen, internationalen und nationalen Gesundheitsorganisationen Panikmache vorwarfen. Aber eines hat die weltweite Verbreitung des H1N1-Virus gezeigt. Dank der internationalen Mobilität können sich gefährliche, möglicherweise auch todbringende Viren und Bakterien in nie dagewesener Geschwindigkeit innerhalb kürzester Zeit über den gesamten Globus verbreiten. Besonders gefährlich werden die malignen Keime, wenn die konventionelle Behandlung mit Antibiotika aufgrund so genannter Multiresistenzen die Schulmedizin an ihre Grenzen stößt.
Am kommenden Samstag findet im Hörsaal I des "Bettenhauses" der Uniklinik der siebte Antibiotikatag statt. Zwischen 9 und 13:30 Uhr bieten mehrere Institute der medizinischen Fakultät aktuelle Informationen zu Infektionskrankheiten und ihren Therapiemöglichkeiten sowie neueste Forschungsansätze zur Bekämpfung gefährlicher Keime für Ärzte im klinischen Alltag. Organisiert wird die Halbtagesveranstaltung von der Klinik I für Innere Medizin und dem Institut für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene der Kölner Uniklinik. Nach Meinung von Medizinexperten sei die Diagnose dank neuer Methoden wesentlich leichter, die Therapie aber umso schwieriger.

























