23. 05. 2012
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Konferenz der Krebsforscher tagt in Bonn
In der kommenden Woche erwartet Bonn die medizinische Fachwelt in der ehemaligen Bundeshauptstadt. Vom 24. bis 26. März wird im Bonner Gustav-Stresemann-Institut die erste internationale Krebskonferenz stattfinden. Organisiert und ins Leben gerufen wurde die Fachveranstaltung mit internationaler Beteiligung vom Centrum für Integrierte Onkologie, dessen Geschäftsstelle an der Kölner Universitätsklinik sitzt. Die Konferenz soll zukünftig alle zwei Jahre stattfinden und den wissenschaftlichen Austausch über neueste Diagnose- und Behandlungsmethoden der verschiedenen Krebsarten fördern. Führende Krebsforscher aus aller Welt werden in Bonn in Fachvorträgen die neuesten Forschungsergebnisse präsentieren und damit über den aktuellen Stand der Dinge berichten.
Das CIO wird seit März 2007 von der Deutschen Krebshilfe gefördert und ist damit eines von vier onkologischen Spitzenzentren. Im CIO sind die beiden Universitätskliniken in Köln und Bonn vertreten. Insgesamt haben sich seither 31 so genannte IOPs ("interdisziplinäre Onkologische Projektgruppen") gebildet, die jeweils an einer bestimmten Tumorart forschen. An beiden beteiligten Kliniken gibt es einen Koordinator, hieß es dazu weiter. Basis für die integrierte Zusammenarbeit sind gemeinsame Qualitätsstandard bei der Behandlung von Krebspatienten, so genannte "standard operating procedures" (SOP). Außerdem bauen beide Kliniken derzeit ein klinisches Krebsregister auf und verpflichten sich zu einem einheitlichen Qualitätsmanagement. Derzeit gibt es nach Aussage der Initiatoren vier Forschungsschwerpunkte,m darunter auch der Sonderforschungsbereich 832 "Molkeulare Basis und Modulation der zellulären Interaktionen im Tumormikromillieu". Hier besteht seit dem Sommer vergangenen Jahres eine vierjährige Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Alleine in diesem Bereich laufen derzeit 18 Forschungsprojekte, teilten die Verantwortlichen weiter mit.
Während der erste Tag ganz im Zeichen der grundlegenden Forschungsergebnisse steht, sollen am zweiten Tag der Konferenz verschiedene Behandlungsstrategien vorgeführt werden. Zu den zu behandelnden Krebsarten zählen, Leukämien und Lymphome, Brust- und Lungenkrebs sowie zahlreiche andere Tumorarten. Das komplette Programm der Konferenz können Sie sich aus dem Internet herunterladen unter der Webadresse: www.cio-koeln-bonn.de.

























