23. 05. 2012
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Neue Stiftung in Köln gegründet – Empfang im Rathaus
Am heutigen Freitag hat Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters die geladenen Gäste der Sektion Kardiologie der europäischen Fachärztevereinigung sowie Politiker der großen Ratsfraktionen im Rathaus zu einem Empfang geladen. Hintergrund war die kurz zuvor vollzogene Gründung einer neuen Stiftung. Die "European Cardiology Section Foundation†(ECSF) wird ihren Sitz in der Domstadt haben. Für den Chef der Kölner Stadtverwaltung ist die Neugründung ein weiterer Baustein im Konzept des Gesundheitsstandorts Köln. Immerhin arbeiten nach derzeitigem Kenntnisstand rund 60.000 Personen in der Gesundheitswirtschaft. Die Stiftung mit Sitz in Köln soll die Weiterbildung zum Kardiologen und die ärztliche Fortbildung vorantreiben und die Einführung eines europäischen Kardiologen-Diploms vorbereiten, hieß es dazu in einer am heutigen Freitag veröffentlichten Pressemeldung.
"Für Köln bedeutet die Gründung der ‚European Cardiology Section Foundation’ und insbesondere die Entscheidung, den Stiftungssitz in Köln anzusiedeln, eine weitere Stärkung des Gesundheitsstandortes Köln. Vor allem das ausgewiesene Kölner Schwerpunktthema Kardiologie wird hierdurch weiter gefördert", erklärte Kölns erster Bürger. In der Wirtschaftsregion Köln Bonn gehört das Cluster "Medizin und Gesundheit" zu den wachstumsstärksten Feldern. Die Region verfügt über eine überdurchschnittliche Versorgung in medizinischer Forschung, Prävention, Diagnostik, Behandlung und Rehabilitation, hieß es dazu weiter. Nicht zuletzt dank seiner dichten Forschungslandschaft gehört Köln nicht zuletzt dank der Förderung von medizinischer Spitzenforschung im Bereich der Life Sciene zu den Hotspots dieses als besonders zukunftsträchtig geltenden Wissenschaftszweigs. Dass die Erkenntnisse auch den Kölnerinnen und Kölner zugute kommt, zeigt nicht nur die riesige Landesklinik im Kölner Westen. Insgesamt 16 Kliniken im Stadtgebiet sorgen für eine optimale medizinische Versorgung auf dem neuesten Stand. Hinzu kommen Kooperationen und Netzwerke wie das "Kölner Infarkt-Modell". Auf Initiative des Rettungsdienstes der Stadt Köln koordinieren sich die verschiedenen Akteure, um die Zusammenarbeit bei der Erstversorgung zu optimieren. Immerhin gilt das Konzept auch bundesweit als richtungweisend. Das "Kooperative Kölner Herzzentrum beidseits des Rheins" soll die Versorgungskette nach der Erstversorgung fortführen. Zu den Teilnehmern dieses Netzwerks gehören Kardiologen, niedergelassene Herzspezialisten, Kardiochirurgen, Gefäßchirurgen, Sportmediziner und Radiologen. Sie sollen die individuell zugeschnittene Behandlung der Infarktpatienten im Anschluss an die Erstversorgung fortführen.
Die UEMS ist eine seit mehr als 50 Jahren bestehende überparteiliche europäische Facharztvereinigung mit Sitz in Brüssel. Sie vertritt die Interessen der Fachärzte gegenüber der Europäischen Kommission und setzt sich europaweit für einheitliche Inhalte und Standards ärztlicher Qualifikation und Berufsausübung ein. Eine von mehr als 35 Sektionen der UEMS ist die Sektion Kardiologie.

























