23. 05. 2012
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Sommerhitze am Arbeitsplatz: Einfache Tipps helfen schon
Auch wenn der Sommer bei gefühlten 15 Grad Außentemperatur derzeit weit entfernt ist, ist "Sommerhitze am Arbeitsplatz" noch nicht vom Tisch. Wie die Gesundheitsexperten des TÜV Rheinland AG am gestrigen Dienstag in einer Pressemitteilung bekannt gaben, führen Raumtemperaturen ab 26 Grad Celsius bereits zu einer Minderung der Leistungsfähigkeit. Dafür hat der Kölner Prüfkonzern nun eine kleine Checkliste mit Verhaltensregeln bereit gestellt, wie die möglicherweise noch bevorstehenden, heißen Tage tatsächlich gemeistert werden können.
Einfache Tipps, die nicht weh tun und auch nicht teuer sind
So gehört für eine ausreichende Kühlung das regelmäßige Lüften der Räumlichkeiten dazu. Bei großer Mittagshitze sollte das in den frühen Morgenstunden erfolgen. Auch sollten die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer darauf achten, dass sie viel Flüssigkeit zu sich nehmen, am besten Mineralwasser oder Fruchtschorlen, und leichte Kost zu sich nehmen. Auch der Gesetzgeber hat mit der Arbeitsstättenverordnung ein Instrument geschaffen, das eben diese Maßnahmen in seinen Empfehlungskatalog aufgenommen. "Große Hitze belastet den Kreislauf. Leistungsfähigkeit und Konzentration sinken", so Arbeitsmedizinerin Dr. Ulrike Roth von TÜV Rheinland. Wenn es richtig heiß wird, hilft zudem, sich mit Wasser Stirn, handgelenke und das Gesicht zu benetzen. Der Arbeitgeber wiederum sollte für angemessenen Sonnenschutz und eine gewisse Luftzirkulation sorgen. Beschäftigte, die an den heißen tagen im Freien arbeiten müssen, sollten nicht auf Sonnencreme verzichten. Es gibt sogar spezielle Kühltextilien, die sind allerdings nicht gerade billig.

























