23. 05. 2012
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Sporthalle Reitweg wird nicht zentrales Kölner Impfzentrum
Die Stadt Köln wird kein zentrales Impfzentrum zur Schutzimpfung gegen den Virus Neue Influenza Typ A einrichten. Nach Gesprächen zwischen allen Beteiligten haben sich Stadtverwaltung und das Land NRW auf eine dezentrale Impfung bei niedergelassenen Ärzten und dem Standort des Kölner Gesundheitsamtes am Neumarkt geeinigt. Die Überlegungen sind allerdings vorläufig. Für den Fall, dass die Fälle der so genannten Schweinegrippe dramatisch zunehmen sollte, würden entsprechende Überlegungen zur Einrichtung eines Zentrums für Massenimpfungen wiederaufgenommen, hieß es dazu weiter.
Mit dem nun verabredeten Verfahren, dass auch mit dem Landesgesundheitsministerium abgeklärt ist, entfalle demnach die Notwendigkeit, eine zentrale Sammelstelle einrichten zu wollen. Wie das städtische Gesundheitsamt am heutigen Freitag der Schulverwaltung mitteilte, wolle man vorläufig auf die Einrichtung einer solchen Stelle verzichten. Vorgesehen war der Standort Reitweg, die dortige Sporthalle sollte zu diesem Zweck umgewidmet werden. Das Kölner Gesundheitsamt will die Details des dezentralen Verfahren noch mit dem Landesgesundheitsministerium abklären, hieß es dazu weiter. Die Sporthalle Reitweg war Ende August dieses Jahres als Standort für eine solche Einrichtung ausgesucht worden. Zuvor hatte die Stadtverwaltung Gespräche mit den betroffenen Schulen und Sportvereinen aufgenommen.
Nach damaligen Planungen sollte die zentrale Impfstelle eine Kapazität von bis zu 15.000 Impfungen pro Tag haben. Vor allem der Deutzer Turnverein wäre von einer solchen Regelung betroffen gewesen. Die Stadtverwaltung hatte damals von zahlreichen Kooperationen gesprochen, mit denen trotz der Umwidmung der Sportbetrieb des Vereins aufrecht erhalten werden sollte. Diese Überlegungen sind nun vorläufig vom Tisch.

























