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23. 05. 2012
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Stadt Köln: Ältere Arbeitnehmer benötigen Gesundheitsmanagement


28.08.2011 10:27 von:

Schlagwörter: Köln,Gesundheitsmanagement,Gesunheitskonferenz,Gesamtpersonalrat,2011,August,Sta

Die Stadt will mit einer Verstärkung des betrieblichen Gesundheitsmanagement die Gesundheit der eigenen Mitarbeiterschaft erhalten. Das teilte das städtische Presseamt am vergangenen Freitag mit. Mit einem Altersdurchschnitt von 44,8 Jahren liegt dieser Wert inzwischen über dem Durchschnitt des Öffentlichen Dienstes (44,0 Jahre). Der Wert bedeutet zugleich einen neuen Rekordwert. Besondere Sorge bereitet den Personalverantwortlichen der Anstieg des Krankenstandes, der nicht zuletzt aufgrund des gestiegenen Durchschnittsalters inzwischen auf fast sieben Prozent (6,96 Prozent) gestiegen ist. Auch wenn sich vergleichbare Städte in einer ähnlichen Situation befinden, möchte die Stadtverwaltung Köln die Gesundheit ihrer Beschäftigten noch stärker als bisher fördern. Dazu gehört eine Intensivierung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements mit dem Schwerpunkt bei der Gesundheitsprävention, das künftig unter anderem durch Kooperationen mit Krankenkassen erweitert wird, so die Stadt weiter.

In der vergangenen Woche unterzeichnete die Stadt Köln und der Gesamtpersonalrat eine entsprechende Vereinbarung. Dieses Betriebliches Eingliederungsmanagement wird allen Beschäftigten angeboten, die innerhalb eines Zeitraumes von 12 Monaten insgesamt sechs Wochen und länger erkrankt waren, unabhängig von der Art der Erkrankung. Die Teilnahme daran ist freiwillig. Als Zielvorgabe gilt die Herausarbeitung gemeinsamer Ziele im betrieblichen Eingliederungsmanagement. "Angesichts der angespannten Haushaltssituation stellt sich neben der Notwendigkeit des Sparens auch die Frage, wie man die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten bei einer älter werdenden Belegschaft und längerer Lebensarbeitszeit fördern kann. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedeutet das ein Gewinn an Lebensqualität und für das Unternehmen Stadt einen deutlichen Produktivitätsgewinn und für die Kölner Bürgerinnen und Bürger eine bessere Dienstleistung. Neben Gesundheitsprogramm bringt uns auch das Betriebliche Eingliederungsmanagement diesem Ziel einen Schritt näher", erläuterte Stadtdirektor Guido Kahlen. Zu diesem Thema findet im kommenden Monat eine Sonderkonferenz statt. Dort werden die Leiterinnen und Leiter der verschiedenen Dienststellen eingeladen, um weitere Details zur Umsetzung zu besprechen, hieß es dazu abschließend.







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