23. 05. 2012
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Stadt Köln lässt internationale Förderklasse impfen
Am vergangenen Mittwoch war großer Impftag am Berufskolleg Deutzer Freiheit. Ab den frühen Morgenstunden standen hier verschiedene Impfungen der Schülerinnen und Schüler in den internationalen Förderklassen auf dem Plan. Viele der Schüler stammen aus Ländern, in denen der Impfschutz nicht ganz so streng genommen wird, wie die Stadt als Begründung für die Impfaktion ausführte. Die Geimpften waren zwischen 16 und 23 Jahre alt, hieß es dazu weiter.
Viele von ihnen sind als Flüchtlinge oder Asylbewerber, aber auch als Aussiedler und nachgereiste Familienangehörige nach Deutschland gekommen. Die meisten dieser Jugendlichen haben keinen oder nur einen sehr lückenhaften Impfschutz oder ihr Impfstatus ist wegen fehlender Unterlagen nicht zu ermitteln. Dabei berieten die Mediziner des Kölner Gesundheitsamtes auch über die Risiken mangelhaften Impfschutzes. Anschließend erfolgten die Impfungen je nach Bedarf der Schülerinnen und Schüler. Das Kölner Gesundheitsamt hat in den letzten Jahren in enger Kooperation mit der niedergelassenen Ärzteschaft und dem Deutschen Roten Kreuz – unter anderem auch unter Einsatz des vom Land NRW zur Verfügung gestellten "Impfmobils" – vielfältige Aktivitäten entfaltet, um die Bevölkerung für das Thema Impfen zu sensibilisieren. An öffentlichen Plätzen und in gezielt ausgewählten Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten und Schulen werden Impfpässe kontrolliert, Impfberatungen und kostenlose Impfungen durchgeführt.
Trotz der Kampagnen in den vergangenen Jahren sehen die Gesundheitsexperten der Stadtverwaltung unverändert die Notwendigkeit solcher Aktionen. Ein Rund-um-Impfschutz ist aber noch aus einem anderen Grund notwendig und wichtig. So gibt es unter anderem Menschen, die aufgrund von Vorerkrankungen oder anderen medizinischen Gründen keine Impfungen durchführen lassen können. Auch diese Menschen wollen geschützt werden. Je mehr Menschen einen solchen Impfschutz haben, umso geringer ist die Ansteckungsgefahr auch den Risikopersonen gegenüber, hieß es dazu abschließend.

























