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23. 05. 2012
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Städtische Kliniken legen bei Umsatz und Betriebsergebnis zu


01.07.2011 21:59 von:

Schlagwörter: Köln,Städtische Kliniken,2011,Juli,2010,Bilanz,Betriebsergebnis,Umsatz,Jahresübe

Die Städtischen Kliniken konnten auch im vergangenen Jahr finanziell solide wirtschaften. Wie die städtische Tochtergesellschaft am heutigen Freitag mitteilte, erzielte das Unternehmen in der Rechtsform der gemeinnützigen Gesellschaft mit beschränkter Haftung ein Betriebsergebnis in Höhe von 19 Millionen Euro und damit so viel wie nie zuvor in der Geschichte der Städtischen Kliniken. Beim Überschuss gab es jedoch aufgrund höherer Investitionen in Material und Personal einen deutlichen Rückgang von sieben auf 5,1 Millionen Euro. Trotzdem zeigten sich die Verantwortlichen zufrieden mit der Bilanz. "Die Kliniken der Stadt Köln haben ein deutliches operatives Plus erreicht. Dies ermöglicht uns, den eingeschlagenen Kurs weiterzugehen: Das Wachstum ist erforderlich, um die kontinuierlich steigenden Personal- und Sachkosten zu decken und die Patientenversorgung weiter zu verbessern", erklärte Roman Lovenfosse-Gehrt, kaufmännischer Geschäftsführer der Kliniken.

Im Gegensatz zu privaten Klinikbetreibern gehen die Gewinne aus dem Betrieb eines Krankenhauses wieder zurück in die Ausstattung und medizinische Geräte sind eine oft millionenschwere Anschaffung. Neben modernster Medizin- und Gebäudetechnik investieren die Kliniken eigenen Angaben zufolge auch in Personal. In den vergangenen fünf Jahren betrug das Investitionsvolumen insgesamt 110 Millionen Euro. Mehr als zwei Drittel dieser Summe brachten die Kliniken aus Eigenmitteln auf. Das bestätige den derzeitigen Kurs der Klinikverantwortlichen. Beim Umsatz konnten die Städtischen Kliniken ebenfalls deutlich zulegen. Nach 248 erwirtschafteten die Klinikbetriebe der Stadt im vergangenen Jahr 268 Millionen Euro. Das hängt mit einer deutlichen Steigerung der Behandlungszahlen zusammen. Im vergangenen Jahr verzeichneten die drei Krankenhäuser, die zu den Städtischen Kliniken gehören eine Zunahme auf rund 60.000 stationäre Behandlungen. Das ist ein Marktanteil am Kölner Krankenhausmarkt von knapp einem Viertel. "Wir freuen uns, dass immer mehr Patientinnen und Patienten bei uns behandeln lassen", erklärte der medizinische Geschäftsführer der Kliniken, Prof. Dr. Christian Schmidt.

In die weitere Zukunft blicken die Verantwortlichen eigener Aussage nach zuversichtlich. Anfang 2010 hat die Krankenhausleitung ein neues Personalkonzept mit der Bezeichnung "Strategie 20+" entwickelt. Das soll in den kommenden fünf bis zehn Jahren eine professionelle Personalentwicklung implementieren wollen. Erste Maßnahmen sind bereits umgesetzt. Die Kliniken konnten dabei ihren eigenen Personalbestand im vergangenen Jahr deutlich ausbauen. Nach 2889 arbeiten derzeit in den Klinikbetrieben und der Verwaltung rund 3000 Mitarbeiter. Das führte zu Mehrkosten von jährlich 6,7 Millionen Euro alleine im Personalbereich, wie die Klinikleitung ausführte. Dazu gehören auch organisatorische Veränderungen wie die Einbindung des Brustzentrums in Holweide in die dortige Frauenklinik oder räumliche Veränderungen wie die der dortigen Notaufnahme. Und auch in Sachen Wissenschaft sieht man sich gut aufgestellt. Anfang 2010 hatten die städtischen Kliniken eine Kooperation mit der Universität Witten/Herdecke geschlossen. Das städtische Klinikum in Merheim hat seither einen neuen Namen und heißt nun "Klinikum der Universität Witten/Herdecke.







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