23. 05. 2012
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Städtisches Krankenhaus Merheim: Hilfe bei Arthrose an Knie und Hüfte
Millionen von Menschen sind bereits betroffen. Gemeint ist die Volkskrankheit Arthrose, die mit zunehmenden Alter vor allem an Knien und Hüften auftritt und die Lebensqualität vor allem älterer Menschen erheblich einschränkt. Nachdem in der Vergangenheit immer wieder Berichte über fehlgeschlagene Operationen die Runde machen, bietet das städtische Klinikum Merheim am Mittwoch kommender Woche eine Informationsveranstaltung an. Ab 17 Uhr erläutern Experten der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie sowie aus den Bereichen Physiotherapie und Anästhesie die modernen Behandlungsmethoden. Die Palette möglicher Hilfen für Betroffene reicht von der simplen Schmerztherapie bis hin zur Gelenkersatzoperation, die so genannte Endoprothese. Nach den Vorträgen haben die Gäste die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich so von kompetenter Seite eine dezidierte medizinische Meinung einzuholen.
Arthrose gehört zu den häufigsten Gelenkerkrankungen in Deutschland. Typisch sind Schmerzen und eine zunehmende Versteifung der Gelenke, die zumeist mit einer eingeschränkten Beweglichkeit auftritt. Neben der Abnutzung infolge zunehmenden Alters sind auch Übergewicht, Verletzung, Knorpeldefekte, aber auch bestimmte Stoffwechselerkrankungen Ursache einer Erkrankung. Reicht die einfache Schmerztherapie und die Behandlung mit Medikamenten nicht mehr aus, hat sich die Endoprothese inzwischen als fester Bestandteil möglicher Therapien fest etabliert. Mit rund 150.000 Operationen pro Jahr ist die Knieprothese die am häufigsten verbreitete Methode. In Merheim wurden im vergangenen Jahr rund 400 Gelenkersatzoperationen durchgeführt.
Die Veranstaltung findet im Hörsaal in der RehaNova des Merheimer Krankenhauses, Ostmerheimer Straße 200, statt. Beginn der Veranstaltung ist 17 Uhr, der Eintritt ist frei.

























