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23. 05. 2012
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Verdacht auf ersten Todesfall nach Schweinegrippe


25.09.2009 20:05 von:

Schlagwörter: Essen,Uniklinikum,Todesfall,Schweinegrippe,Organversagen,Köln,Gesundheitszustand

Eine 36 Jahre alte und 180 Kilogramm schwere Patientin ist im Essener Universitätsklinikum an multiplem Lungen- und Organversagen gestorben. Bei der Patientin wurde zudem der Virus der neuen Influenza Typ A festgestellt. Ob das Virus tatsächlich für den Tod der Frau verantwortlich ist, steht allerdings noch nicht fest. Experten befürchten damit den ersten Todesfall wegen der Schweinegrippe. Die Todesursache könnte aber eine Kombination verschiedener Erkrankungen sein, zudem gehörte die Verstorbene wegen ihres Übergewichts zu einer Risikogruppe. Weitere Untersuchungen sollen nun die genaue Todesursache klären. Vor ihrer Aufnahme in das Krankenhaus hatte die Frau die typischen Symtome einer schweren Grippe gezeigt. Sie musste im weiteren Krankheitsverlauf an eine künstliche Lunge angeschlossen werden. Neben einer bakteriellen Infektion stellten die Mediziner dort auch das neue Grippevirus im Blut fest.

In einer ersten Stellungnahme appellierte daraufhin in einer Stellungnahme an die Öffentlichkeit, die so genannte Schweinegrippe nicht zu verharmlosen. Die Landesregierung nehme diesen Fall sehr ernst, wie der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann in einer Presseerklärung mitteilte. So stehen derzeit im bevölkerungsreichsten Bundesland ausreichend Impfstoffe bereit, zudem seien auch Grippemittel in ausreichender Anzahl vorhanden, um sich bereits im Vorfeld gegen die Grippe zu schützen. Damit sei eine wirksame Grippeprävention vor allem von Risikogruppen gewährleistet. "Gehen Sie zum Arzt, wenn Sie krank sind. Je eher Sie sich in Behandlung begeben, desto besser", so der Appell des Ministers. Auch Medizinexperten riefen die Bevölkerung dazu auf, sich keinesfalls selbst mit den verschreibungspflichtigen Mitteln zu behandeln.

Der Gesundheitszustand des 20-jährigen Kölners, der ebenfalls an einer besonders schweren Form der Schweinegrippe erkrankt ist, ist weiterhin stabil, wie das Kölner Presseamt am heutigen Freitag mitteilte. Der junge Mann befindet sich seit einigen Tagen im Bonner Universitätsklinikum in ärztlicher Behandlung. Bei ihm nahm die Viruserkrankung im Gegensatz zu den anderen knapp 400 Fällen der Neuen Influenza Typ A in der Domstadt keinen glimpflichen Verlauf.







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