23. 05. 2012
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Zweiter Verdacht auf Schweinegrippe in Köln
Die 24-jährige Studentin aus Köln verbrachte die Zeit zwischen dem 18. und 27. Mai auf einem Urlaub in den USA. Einen Tag vor ihrer geplanten Heimreise traten bei ihr erste Symptome einer schweren Grippe auf. Als sie schließlich wieder in Köln ankam und sich bei einem niedergelassenen Arzt behandeln ließ, überwies der Mediziner die junge Frau in ein Krankenhaus. An die Universität kehrte sie seither nicht mehr zurück. Die Beschwerden sind denen einer Grippe vergleichbar, die Studentin litt unter Fieber, Atemwegsbeschwerden und Gliederschmerzen. Der Zustand der Patientin scheint sich aber inzwischen stabilisiert zu haben.
Ein erster Schnelltest brachte zwar ein negatives Ergebnis, einige Tage später aber stellten die Virologen mit einem genaueren Test auf Basis so genannter Polymeraser Kettenreaktion (PCR-Basis) genau das Gegenteil fest. Das gilt aber noch nicht als gesichert, wie die Stadtverwaltung betonte. Um den Verdacht zweifelsfrei zu bestätigen, untersucht derzeit das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin die Proben. Parallel geht das Kölner Gesundheitsamt auf die Suche nach Personen, die in der Zwischenzeit Kontakt zu der jungen Frau aufgenommen hatten. So wurde die Kölnerin bei ihrer Reise von zwei Freundinnen begleitet. Beide wurden bereits interviewt und zeigten dabei keine Beschwerden. Nichtsdestotrotz besteht ein regelmäßiger Telefonkontakt zu den beiden Frauen, wie die Stadtverwaltung abschließend bestätigte.

























