23. 05. 2012
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Aktion "Fußball ist mehr 1:0" offiziell eröffnet
Wie die Initiatoren bereits am vergangenen Montag auf einer
Pressekonferenz bekannt gaben, wollen die Hobbyfußballer vor allem
eins: die Akzeptanz der unterschiedlichen Kulturen in Köln durch
gemeinsame Aktionen erhöhen. Zudem wendet sich das Projekt
grundsätzlich gegen jegliche Form von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit
und Vorurteile, wie einer der Initiatoren des Projekts, Sebastian
Koerber von Köln Kickt, erklärte. Mit seiner Straßenfußballliga (Köln
Kickt) ist Körber bereits seit längerer Zeit mit der schwierigen
Situation in manchen Stadtteilen konfrontiert. „In manchen Stadtteilen
haben wir einen Migrantenanteil von 90 Prozent. Dort geht es mehr um
den Abbau der Vorurteile von Angehörigen verschiedener dort lebender
Ethnien“, räumte Koerber ein.
Am gleichen Abend nach dem „Warmmachen“ der Betreuer aller
Netzwerkpartner fand dann ein offizielles Programm in der
Abenteuerhalle Kalk statt. Neben dem gemeinsamen Sporterlebnis wollen
die Initiatoren aber auch inhaltlich arbeiten. „Das beste Mittel ist
immer noch das direkte Gespräch“, weiß Projektleiter Koerber. Mit dem
Start der Aktion, die inhaltlich an die Kampagne „Arsch huh“ aus den
90er Jahren angelehnt ist, wolle man aber auch über die eigentlich
Betroffenen hinaus ein Bewusstsein entwickeln, dass sich gegen
Rassismus und Vorbehalte wendet. „Fußball ist dazu ein probates
Mittel“, weiß der Initiator. Noch vor den Sommerferien werde man
sich zusammensetzen, um über weitere Aktion zu diskutieren. Noch in
diesem Herbst soll dann eine weitere Aktion folgen. Wie die aussehen
soll, ist aber nach Aussage Koerbers noch völlig offen. Auch die
Initiatoren der Aktion Anfang der 90er Jahre sind dem Projekt
zugeneigt, wie die Verantwortlichen abschließend betonten.
Weitere Informationen zum Projekt der Straßenfußballliga finden Sie im Internet unter: www.koelnkickt.de.


























