23. 05. 2012
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Am 3. Dezember ist Tag der Menschen mit Behinderungen
Am kommenden Donnerstag ist Internationaler Tag der Menschen mit Behinderungen. Auch in diesem Jahr wird sich die Stadt Köln wieder an den weltweiten Veranstaltungen zu diesem Thema beteiligen. Oberbürgermeister Jürgen Roters und Sozialdezernentin Marlis Bredehorst laden gemeinsam mit der Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik zu Meinungsaustausch ein. Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt können sich an diesem Tag ab 16:30 Uhr im Historischen Rathaus über den Stand der Dinge in Sachen Kölner Behindertenpolitik informieren. Das Motto der Veranstaltung lautet: "Köln – eine Stadt für alle. Was folgt aus der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung?". Dabei werden die wesentliche Aspekte der UN-Konvention sowie die Punkte des Handlungskonzept zur Kölner Behindertenpolitik vorgestellt, wie die Initiatoren verrieten.
Auf der Veranstaltung selbst diskutieren Vertreterinnen und Vertreter der Kölner Ratsfraktionen die Schwerpunkte der kommenden Jahre, um den Abbau von Barrieren in Köln voranzutreiben. Den musikalischen Rahmen gestaltet die Gruppe "WAN DEL", die Werksband der Gemeinnützigen Werkstätten Köln. Die Besucher der Veranstaltung finden an zahlreichen Ständen zahlreiche Angebote und die dazugehörigen Ansprechpartner. Die dort gezeigten Themen erstrecken sich über Kinder/Jugend, Wohnen, Arbeit, Stadtentwicklung/Mobilität, Kultur bis hin zur Selbsthilfe bzw. zum bürgerschaftlichen Engagement. Die Veranstaltung ist barrierefrei. Gebärdendolmetscher, Schriftdolmetscher und eine Induktionsschleife für Hörgeschädigte sind vorhanden, so die Stadtverwaltung.
Der Tag der Menschen mit Behinderung geht auf eine langjährige Tradition zurück. Im Jahr 1992 bestimmte die Weltgesundheitsorganisation WHO den 3. Dezember zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung. Seitdem finden zu diesem Datum weltweit Aktionen und Veranstaltungen statt, die die Situation behinderter Menschen ins Blickfeld rücken. 2006 beschlossen die Vereinten Nationen, die Menschenrechte von Menschen mit Behinderung erstmals in einem völkerrechtlichen Vertrag zu formulieren. Seit März 2009 ist diese Konvention auch in Deutschland gültig. Sie ist ein Meilenstein in der Behindertenpolitik und fordert in vielen Punkten ein Umdenken, eine große Herausforderung für Bund, Länder und Kommunen.
Anmeldungen zur Teilnahme bitte unter der Telefonnummer (0221) 221-29093 oder per E-Mail an:
behindertenbeauftragte@stadt-koeln.de.
Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie auf den städtischen Internetseiten unter: www.stadt-koeln.de.


























