23. 05. 2012
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Flüchtlingsunterbringung: Wichtiges Etappenziel erreicht
Das sei im Wesentlichen auch auf die Arbeit des Runden Tisches für
Flächtlingsfragen zurückzuführen, wie Bredehorst lobte. Der hatte sich
mit seiner Gründung vor fünf Jahren zur Umsetzung von Leitlinien
verpflichtet. „Die Stadt Köln trägt damit erheblich zur Integration
derjenigen Personen bei, von denen auszugehen ist, dass sie dauerhaft
in Deutschland leben werden“, so Bredehorst. Zuständig für die
Unterbringung von Flüchtlingen in Köln sind die stadteigenen
Wohnungsversorgungsbetriebe. Insgesamt ging in den vergangenen Jahren
die Zahl der nach Deutschland und damit auch nach Köln einreisenden
Flüchtlinge jedoch zurück.
Bei der Wohnungsvermittlung wird von Seiten der Stadt Köln aus Gründen
der Sozialverträglichkeit darauf geachtet, dass Flüchtlinge möglichst
nicht mit anderen Kölner Bürgerinnen und Bürger auf dem freien
Wohnungsmarkt konkurrieren. Die in private Wohnungen verzogenen
Menschen werden bei Bedarf vom städtischen Wohnungsversorgungsbetrieb
beziehungsweise durch die zuständigen Fachdienststellen der Stadt Köln
sowie der Wohlfahrtsverbände und –initiativen weiter betreut. Dafür
wurden bereits diverse Sprechstundenangebote bereitgestellt.
Der Runde Tisch für Flüchtlingsfragen ist ein vom Rat der Stadt Köln
einberufenes Gremium, das sich aus Vertreterinnen und Vertretern der
Stadt Köln, der Ratsfraktionen, der Kirchen, der Wohlfahrtsverbände,
der Polizei und der freien Träger zusammensetzt. Er wurde initiiert,
nachdem 2003 ein entsprechender Ratsbeschluss gefasst wurde. Unter der
Geschäftsführung von Marlis Bredehorst, Dezernentin für Soziales,
Integration und Umwelt, kommen die Mitglieder des Gremiums mehrmals im
Jahr zusammen, um grundsätzliche Angelegenheiten zu Flüchtlingsfragen
zu diskutieren und Lösungsvorschläge zu erarbeiten, die an die
Verantwortlichen in Politik und Verwaltung weiter gegeben oder
gemeinsam mit ihnen beraten werden. Bedeutende Arbeitsschwerpunkte sind
die vom „Runden Tisch für Flüchtlingsfragen“ erarbeiteten „Leitlinien
zur Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen in Köln“ und die in
seinem Auftrag erstellte Studie zum Thema „Menschen ohne Papiere in
Köln“.


























