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23. 05. 2012
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Flüchtlingsunterbringung: Wichtiges Etappenziel erreicht


12.09.2008 22:00 von:


Das sei im Wesentlichen auch auf die Arbeit des Runden Tisches für Flächtlingsfragen zurückzuführen, wie Bredehorst lobte. Der hatte sich mit seiner Gründung vor fünf Jahren zur Umsetzung von Leitlinien verpflichtet. „Die Stadt Köln trägt damit erheblich zur Integration derjenigen Personen bei, von denen auszugehen ist, dass sie dauerhaft in Deutschland leben werden“, so Bredehorst. Zuständig für die Unterbringung von Flüchtlingen in Köln sind die stadteigenen Wohnungsversorgungsbetriebe. Insgesamt ging in den vergangenen Jahren die Zahl der nach Deutschland und damit auch nach Köln einreisenden Flüchtlinge jedoch zurück.

Bei der Wohnungsvermittlung wird von Seiten der Stadt Köln aus Gründen der Sozialverträglichkeit darauf geachtet, dass Flüchtlinge möglichst nicht mit anderen Kölner Bürgerinnen und Bürger auf dem freien Wohnungsmarkt konkurrieren. Die in private Wohnungen verzogenen Menschen werden bei Bedarf vom städtischen Wohnungsversorgungsbetrieb beziehungsweise durch die zuständigen Fachdienststellen der Stadt Köln sowie der Wohlfahrtsverbände und –initiativen weiter betreut. Dafür wurden bereits diverse Sprechstundenangebote bereitgestellt.

Der Runde Tisch für Flüchtlingsfragen ist ein vom Rat der Stadt Köln einberufenes Gremium, das sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Köln, der Ratsfraktionen, der Kirchen, der Wohlfahrtsverbände, der Polizei und der freien Träger zusammensetzt. Er wurde initiiert, nachdem 2003 ein entsprechender Ratsbeschluss gefasst wurde. Unter der Geschäftsführung von Marlis Bredehorst, Dezernentin für Soziales, Integration und Umwelt, kommen die Mitglieder des Gremiums mehrmals im Jahr zusammen, um grundsätzliche Angelegenheiten zu Flüchtlingsfragen zu diskutieren und Lösungsvorschläge zu erarbeiten, die an die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung weiter gegeben oder gemeinsam mit ihnen beraten werden. Bedeutende Arbeitsschwerpunkte sind die vom „Runden Tisch für Flüchtlingsfragen“ erarbeiteten „Leitlinien zur Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen in Köln“ und die in seinem Auftrag erstellte Studie zum Thema „Menschen ohne Papiere in Köln“.







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