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23. 05. 2012
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In NRW startet das Netzwerk Integration durch Bildung


31.07.2008 22:00 von:


Für die beiden zuständigen Minister Barbara Sommer und Armin Laschet bedeutet der heutige Auftakt einen weiteren „großen Fortschritt“ bei der Integration. „Jetzt können alle Kommunen von den Angeboten und langjährigen Erfahrungen der "Regionalen Arbeitsstellen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien" (RAA) profitieren“, wirbt Laschet. „"Die vielfältigen neuen Angebote sind wertvoll für alle, die sich in den Kommunen, insbesondere in den Schulen, mit wichtigen Themen der Integration praxisbezogen beschäftigen“, ergänzte Schulministerin Sommer. Das neue Netzwerk "Integration durch Bildung", das am 1. August an den Start geht, soll die Integration weiter vorantreiben. Die beiden CDU-Politiker betonten beim heutigen Projektauftakt, dass dieses Projekt „ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu mehr Chancengleichheit und mehr Integration in unserer gemeinsamen Heimat Nordrhein-Westfalen“ sei.

Einer der Schwerpunkte ist die Verbesserung der Bildungssituation von Kinder und Jugendlichen mit einem Zuwanderungshindergrund. 14 ausgesuchte Produkte haben die RAA-Landesstelle zusammen mit den beiden Ministerien zusammengestellt, darunter verschiedene Konzepte zur Sprachförderung, Elternbildung in Kindertageseinrichtungen oder zweisprachige Alphabetisierungen. Hinzu kommen weitere Instrumente wie zum Beispiel ein theaterpädagogisches Berufswahltraining, einen Zertifikatekurs „Interkulturelle Kompetenz“ sowie weitere Beratungs- und Fortbildungsangebote. Sowohl der Elementarbereich bis hin zum Übergang Schule/Beruf soll damit abgedeckt werden. Auch für Städte und Gemeinde, die nicht Mitglied im RAA-Verbund sind, sollen die Angebote gegen eine Kostenerstattung zur Verfügung gestellt werden, hieß es dazu weiter.

Durch die Netzwerke soll ein Rahmen geschaffen werden, an dem sich die verschiedenen kommunalen Fachverwaltungen orientieren können. Dem Werkzeugkasten-Prinzip folgend kann jede Kommune selbst entscheiden, welches der Module sie im eigenen Bereich einsetzen will. Man müsse schließlich nicht in jeder Kommune gleiche oder ähnliche Konzepte entwickelt werden. Die RAA sind Einrichtungen in Trägerschaft von Kommunen und Kreisen. Sie werden durch das Land gefördert. Die ersten Einrichtungen bestehen seit 1980. Heute gibt es landesweit 27 lokale RAA sowie eine Hauptstelle mit Sitz in Essen. Vor zwei Jahren verabschiedete die Landesregierung einen "Aktionsplan Integration", der die RAA zu einem Netzwerk "Integration durch Bildung" weiter entwickeln sollte. Nun soll das Angebot in den Kommunen bekannter gemacht werden, kündigten die Verantwortlichen abschließend an.

Weitere Informationen zum Netzwerk und seinen Angeboten gibt es auf der Internetseite der RAA unter www.raa.de/netzwerk-integration-durch-bildung.html.







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