23. 05. 2012
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Integrationsdezernentin stellt Konzept der "integrativen Stadtgesellschaft" vor
Im Forum der Volkshochschule Köln im neuen Kulturzentrum am Neumarkt (KAN) findet am kommenden Dienstag eine Abendveranstaltung statt. Die Kölner Dezernentin für Soziales, Umwelt und Integration, Henriette Reker, wird dort das bereits Anfang Februar 2011 im Stadtrat beschlossene Konzept "zur Stärkung der integrativen Stadtgesellschaft" vor. Im Gespräch mit der Journalistin Ferdos Forudastan geht es letztlich auch um das Kernthema der Diskussionsveranstaltung – "Zuwanderung gestalten – Integration fördern".
Thema werden dabei die so genannten Eckpunkte des Integrationskonzeptes sein. Tatsächlich hatten die Vorbereitungen für den Leitfaden zum Umgang mit der gesellschaftspolitischen Herausforderung Integration mehrere Jahre in Anspruch genommen. Immer wieder hatte es Veranstaltungen und Arbeitssitzungen gegeben, um die verschiedenen Interessen- und Teilnehmergruppen auf gemeinsame Standards festzulegen. Und das nun vorliegende Eckpunktepapier ist nur ein weiterer Zwischenschritt, denn die vielleicht wichtigste Eigenschaft des Konzeptes ist seine Vorläufigkeit. "Das Konzept versteht Integration als dauerhaften Prozess, der gleichermaßen Anforderungen an die Aufnahmegesellschaft und an die Zugewanderten stellt", erläuterte die Fachverwaltung der Stadt im Vorfeld der Veranstaltung.
Auch andere Vertreterinnen und Vertreter von Institutionen werden auf der Abendveranstaltung ihre Positionen darlegen. Monika Kuntze von der LIGA der Wohlfahrtsverbände, Peter Welters, Chef der Kölner Agentur für Arbeit, sowie der Vorsitzende des Kölner Integrationsrates, Tayfun Keltek, werden sich ebenfalls auf dem Podium den kritischen Nachfragen stellen. Nach dem Beschluss über die Eckpunkte müssen nun konkrete Bedarfe ermittelt werden. Die Veranstaltung hat die Volkshochschule Köln in mit dem Interkulturellen Referat und der Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien organisiert. Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW gibt einen finanziellen Zuschuss.


























