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23. 05. 2012
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Integrationsrat beschließt weitere Resolution


15.09.2008 22:00 von:


In einer einstimmig beschlossenen Resolution setzt sich das Gremium ausdrücklich „für das gleichberechtigte Miteinander und gegen jede Form von Fremdenfeindlichkeit und Angriffen auf die demokratische Verfassung der Bundesrepublik Deutschland“ ein. Die geplante Wochenendveranstaltung sei demnach ein „Angriff auf die Verfassung“, wie die Mitglieder in der Resolution ausführen. Alle Bürgerinnen und Bürger werden dabei dazu aufgerufen, sich gegen die von „pro Köln“ und den anderen rechten Gruppen getätigten demokratie-, ausländer- und menschenfeindlichen Aussagen zu stellen.

Breite Unterstützung aller Fraktionen

Auch von der politischen Seite kamen diesmal keine Störfeuer. Für SPD-Ratsfrau Susanna dos Santos Herrmann ist die Unterstützung dieser Initiative „selbstverständlich“. „Das demokratische Köln zeigt Gesicht“, so die integrationspolitische Sprecherin ihrer Fraktion. Für Grünen-Ratsherr Ossi Helling hat sich die das Bild der „Bürgerbewegung pro Köln“ damit aber auch verändert. Gab sich pro Köln bislang immer gerne als „bürgerlich-konservativ“, so haben die Organisatoren dieses Kongress „damit bewiesen, dass sie ein wichtiger Knotenpunkt antidemokratischer rechtsextremer Kräfte sind“, wie der integrationspolitische Sprecher der Grünen deutlich machte. Selbst die Verwaltung legte ihre Zurückhaltung in politischen Dingen ab und fand durch ihre Integrationsdezernentin Marlis Bredehorst kräftige Worte. Die Veranstaltung sei eine „Schande“ für Köln, eine Resolution dagegen hingegen „wichtig“ für Köln, so Bredehorst.

Selbst die Christdemokraten, sonst nicht gerade bekannt für ihre ungeteilte Unterstützung von Resolution des Integrationsrates, machten mit. Deren Vertreter Ralph Elster warnte die Anwesenden davor, dass sich „pro Köln“ mit der Instrumentalisierung von Themen als „Freunde der Bürger“ aufspielen. Eine Mitverantwortung sieht er auch bei den Medien, die seiner Meinung nach deutlich machen sollten, „welch falsches Spiel pro Köln treibt“. Das Wichtigste aber, und dabei dachte Ratsherr wohl auch an die Worte seines Parteifreundes und Oberbürgermeisters Fritz Schramma, dass die Proteste friedlich ablaufen. Elster, für die CDU im Stadtbezirk Ehrenfeld engagiert, spricht da aus eigener Erfahrung. „Nur der Polizei war es bei anderen Demos gelungen, eine gewalttätige Auseinandersetzung zu verhindern“, so der Kommunalpolitiker abschließend.








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